Weltmeister Spanien hat den Kracher zum Nations-League-Auftakt gegen England gewonnen. Im ersten Spiel nach dem Triumph in Nordamerika drehte das Team von Erfolgstrainer Luis de la Fuente den Pausenrückstand und hielt mit dem 3:2 (1:2) seine Serie von nunmehr 39 Spielen ohne Niederlage aufrecht.
Für die Three Lions und seinen deutschen Teammanager Thomas Tuchel war es zwei Monate nach dem Halbfinal-Aus bei der WM hingegen ein neuerlicher Rückschlag, Pechvogel des Abends in Wembley war ausgerechnet Harry Kane.
Kane scheitert vom Punkt
Lamine Yamal brachte die Spanier in der Neuauflage des EM-Finals von 2024 nach einem schlimmen Fehler von Englands Innenverteidiger Marc Guéhi in Führung (2.), dann brachen Anthony Gordon (36.) und Kane (40.) die spanische Anfangsdominanz mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten.
Nach der Pause ließ Kane per Foulelfmeter die große Chance liegen, im Gegenzug schlug Spanien durch die beiden Joker Alex Baena (60.) und Mikel Oyarzabal (74.) eiskalt zu.
Die Aufstellungen:
England: Trafford - Quansah, Konsa, Guehi (89. Branthwaite), O'Reilly - Anderson, Lewis-Skelly (70. Garner), Saka (83. Gibbs-White), Bellingham, Gordon (70. Rogers) - Kane (83. Calvert-Lewin)
Trainer: Thomas Tuchel
Spanien: Unai Simon - Pubill, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Fabian (70. Pedri), Lamine Yamal, Dani Olmo (83. Merino) , N. Williams (54. Alex Baena) - Ferran Torres (54. Oyarzabal)
Trainer: Luis de la Fuente
Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)
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