Inter Mailands Federico Dimarco versucht einen Torschuss zwischen Portos Pepe (links) und Fabio Cardoso (rechts) während des Achtelfinales der Champions League zwischen dem FC Porto und Inter Mailand im Dragao-Stadion in Porto am 14.03.2023.
Champions League - 2022/23

Champions League - 2022/23 - Nullnummer in Porto reicht Inter Mailand

Champions League - 2022/23
Nullnummer in Porto reicht Inter Mailand
Champions League - 2022/23
Nullnummer in Porto reicht Inter Mailand

Inter Mailand hat es dem Lokalrivalen AC nachgemacht und ist ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Nach dem 1:0 im Hinspiel reichte auswärts beim FC Porto ein 0:0.

Champions League - 2022/23
Nullnummer in Porto reicht Inter Mailand
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Inter Mailand hat es dem Lokalrivalen AC nachgemacht und ist ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Nach dem 1:0 im Hinspiel reichte auswärts beim FC Porto ein 0:0.

Inter Mailand steht erstmals seit zwölf Jahren wieder im Viertelfinale der UEFA Champions League. Der italienische Pokalsieger erkämpfte sich mit etwas Glück und einigem Geschick ein 0:0 beim FC Porto und verteidigte damit seinen 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel. 

Inter mit Glück und Geschick weiter

Inter Mailand, das auf den deutschen Nationalspieler Robin Gosens verzichten musste, hatte beim portugiesischen Meister FC Porto vor 48.015 Zuschauer*innen im Estádio do Dragão die eine oder andere heikle Situation zu überstehen. Doch unter der Leitung des WM-Finalschiedsrichters Szymon Marciniak (Polen) zeigten die Mailänder unterm Strich eine konzentrierte Defensivleistung.
Porto vermisste Schlüsselspieler wie den angeschlagenen Kapitän Pepe oder den gesperrten Otávio. Insgesamt boten beide Mannschaften im ersten Durchgang ein eher schwaches Spiel, Torchancen gab es kaum. 

Taremi trifft nur den Pfosten

Zu einer kuriosen Szene kam es anfangs der zweiten Halbzeit. Inter-Profi Denzel Dumfries ging in einem Zweikampf mit Galeno zu Boden, hielt sich an dessen Hose fest und riss diese dabei herunter – sein Kontrahent stand kurzzeitig im Slip da. Echte Torraumszenen bekamen die Zuschauer*innen erst in der Schlussphase zu sehen: Aufseiten Portos vergab Marko Grujic zunächst eine gute Gelegenheit (76.).
In der Nachspielzeit hatten die Gäste aus Mailand dann großes Glück, als Portos Stürmer Mehdi Taremi nur den Pfosten traf (90.+5). In dieser wilden Schlussphase traf Grujic noch die Querlatte (90.+6), ehe sein Mitspieler Pepê kurz darauf mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (90.+7). Mailand konnte den Vorsprung aus dem Hinspiel also schlussendlich verteidigen. Letztmals stand Inter 2011 im Viertelfinale der Königsklasse. Damals waren die Italiener gegen den FC Schalke 04 ausgeschieden. 

Die Aufstellungen: 

FC Porto: Costa - Pepê, Cardoso, Marcano, Zaidu (85. Wendell) - Eustaquio (70. Franco), Uribe (85. Namaso), Grujic, Galeno - Evanilson (70. Martinez), Taremi 
Trainer: Sérgio Conceição 
Inter Mailand: Onana - Darmian (80. Skriniar), Acerbi, Bastoni (74. de Vrij) - Dumfries, Barella (80. Brozovic), Calhanoglu, Mchitarjan, Dimarco (70. D'Ambrosio) - L. Martínez, Dzeko (70. Lukaku) 
Trainer: Simone Inzaghi 
Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)