Die KI von Yad Vashem wertet Millionen Archivdokumente aus, um bislang unbekannte Holocaust-Opfer zu identifizieren. (Bild: Auschwitz Gedenkstätte)
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Künstliche Intelligenz entdeckt verschollene Holocaust‑Biografien
  • 27.01.2026

Eine KI hilft Yad Vashem, im "Meer der Informationen“ weitere Holocaust‑Opfer zu identifizieren. Sie analysiert riesige Archivbestände und erkennt Querverweise, die manuell kaum zu finden wären – und macht so bislang unbekannte Opfernamen sichtbar.

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Künstliche Intelligenz entdeckt verschollene Holocaust‑Biografien

Eine KI hilft Yad Vashem, im "Meer der Informationen“ weitere Holocaust‑Opfer zu identifizieren. Sie analysiert riesige Archivbestände und erkennt Querverweise, die manuell kaum zu finden wären – und macht so bislang unbekannte Opfernamen sichtbar.

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Fünf Millionen Namen: Wie KI Holocaustopfer sichtbar macht

Mithilfe einer neuen KI wurde erstmals die Zahl von fünf Millionen namentlich identifizierten Holocaustopfern überschritten. Die oft genannte Zahl von sechs Millionen gilt als symbolisch, da nicht alle Ermordeten jemals identifiziert werden können. Die KI von Yad Vashem wertet Millionen von Archivdokumenten aus, darunter Zeugenaussagen, Urkunden, Fotos und Tagebücher, und verknüpft Orte sowie Familienzusammenhänge miteinander. So werden ganze Stammbäume und individuelle Lebensgeschichten sichtbar. In den kommenden Jahren sollen auf diese Weise weitere 250.000 Opfer identifiziert werden – auch durch den Abgleich mit internationalen Datenbanken.

Gast: Dr. Henning Borggräfe, NS-Dokumentationszentrum Köln

Astronautentraining – 30 Meter unter der Erde

Astronaut Marco Sieber trainiert 30 Meter tief im Erdinnern, um sich auf die Schwerelosigkeit im Weltall vorzubereiten. Im ESA-Projekt "CAVES“ werden die Forscher auf ihre Weltraummissionen vorbereitet, gleichzeitig dient das Projekt der Höhlenforschung, etwa durch Gesteinsproben und Luftmessungen. An dem Training nahmen zudem Astronauten aus Japan, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil.

Hüter der Lemuren – Ein Kampf um Madagaskars Wälder

Jonah Ratsimbazafy, Professor an der Universität Antananarivo, hat sich der Rettung der Lemuren verschrieben. Rund 100 Lemurenarten sind bekannt, die ausschließlich auf Madagaskar und den umliegenden Inseln vorkommen. Deshalb kämpft er für den Erhalt der Wälder Madagaskars, in denen die Lemuren leben. "In den nächsten 25 Jahren wird es vorbei sein mit den Wäldern Madagaskars, wenn die Geschwindigkeit der Abholzung anhält“, warnt er. Inzwischen hat der Lemuren-Retter viele Unterstützer gefunden – vor allem unter seinen Studierenden.

100 Jahre erste Fernsehübertragung

Im Januar 1926, also vor ziemlich genau hundert Jahren, präsentierte ein schottischer Erfinder den weltweit ersten mechanischen Fernseher. Aus dieser technischen Pioniertat entwickelte sich ein Massenmedium, das das Leben von Generationen nachhaltig geprägt hat.

Moderation: Ingolf Baur

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