Moltbook vernetzt 1,6 Mio. KI-Bots, die selbstständig agieren und Daten teilen. Ein digitales Paralleluniversum ohne Kontrolle? (Auf dem Bild ist das Logo "Moltbook" auf einem Handy zusehen. HIntergrund zeigt verschwommene Webseite.)
NANO Magazin
Neues Video
3sat

NANO Magazin - Das verborgene Facebook für KI-Agenten

NANO Magazin
Das verborgene Facebook für KI-Agenten
Neues Video
3sat
NANO Magazin
Das verborgene Facebook für KI-Agenten
  • 10.02.2026

Moltbook ist eine Art Social Network aus 1,6 Mio. KI-Agenten. Hier kommunizieren Bots miteinander wie Menschen. Sie posten, liken, reagieren – ganz ohne uns. Ist das der Ort, an dem KI beginnt, eigene Wege zu gehen?

NANO
Logo nano magazin links
Das verborgene Facebook für KI-Agenten

Moltbook ist eine Art Social Network aus 1,6 Mio. KI-Agenten. Hier kommunizieren Bots miteinander wie Menschen. Sie posten, liken, reagieren – ganz ohne uns. Ist das der Ort, an dem KI beginnt, eigene Wege zu gehen?

NANO Themen

Moltbook – ist das KI-Agenten Netzwerk gefährlich?

Das KI‑Netzwerk Moltbook demonstriert eindrucksvoll, wie selbstständig Künstliche Intelligenzen inzwischen handeln kann: Mehr als 1,6 Millionen KI‑Agenten tauschen dort eigenständig Informationen über ihre Besitzer aus, entwickeln eigene Sprachen, Religionen und Geschäftsmodelle – angeblich komplett ohne menschliches Zutun. Das Netzwerk der KI-Agenten eröffnet zwar spannende Möglichkeiten für Forschung und Experimente, birgt aber auch erhebliche Risiken: von persönlichen Datenlecks bis hin zu den großen Fragen nach Transparenz, Ethik und globaler Sicherheit. Sind wir mit diesem Experiment schon auf dem Weg, der KI eines Tages die Welt zu überlassen?

Mit Gesprächsgast: Rainer Mühlhoff, Institut für Kognitionswissenschaften, Universität Osnabrück

Grippeattacke mit Kamera gefilmt

Eine neue hochauflösende Mikroskopie Technik ermöglicht erstmals, live zu beobachten, wie Grippeviren in Zellen eindringen. Die Viren täuschen dabei vor, wichtiger Nährstoff zu sein. Daraufhin verschlingt die Zelle das Virus. Das Forschungsteam um Yohei Yamauchi von der ETH Zürich hofft, mit dieser Methode künftig testen zu können, wie wirkungsvoll neue Medikamente das Eindringen des Virus blockieren – ein möglicher Meilenstein im Kampf gegen Grippeinfektionen.

Krebs-Prävention durch Bewegung, Gewichtsreduktion und Ernährung

Bis zu 40 Prozent aller Krebserkrankungen könnten durch einen gesünderen Lebensstil verhindert werden. Besonders regelmäßige Bewegung wirkt doppelt positiv: Aktivierte Muskeln setzen Myokine frei, die Entzündungen hemmen und sogar das Wachstum von Krebszellen verlangsamen können. Umgekehrt erhöht Übergewicht das Krebsrisiko – durch veränderte hormonelle Prozesse und chronische Entzündungen. Wer sich ausreichend bewegt und sich ausgewogen ernährt, kann sein persönliches Risiko deutlich und nachhaltig senken.

Moderation: Ingolf Baur

Ähnliche Inhalte entdecken