Kernfusion liefert Energie ohne CO2. Die Forschung läuft, doch die Technik ist noch zu kompliziert – zu spät für die Energiewende. (Bild: Kernfusion)
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Kernfusion als Klimaretter?
  • 18.02.2026

Heißer als die Sonne, nahezu sauber und mit fast unbegrenztem Brennstoff – die Vision fasziniert. Doch wie bändigt man ein Millionen Grad heißes Plasma? Forschungsteams arbeiten daran – wir zeigen, wie nah der Durchbruch ist.

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Kernfusion als Klimaretter?

Heißer als die Sonne, nahezu sauber und mit fast unbegrenztem Brennstoff – die Vision fasziniert. Doch wie bändigt man ein Millionen Grad heißes Plasma? Forschungsteams arbeiten daran – wir zeigen, wie nah der Durchbruch ist.

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Wunderwerk Kernfusion – Vision oder Wunschdenken?

Die Kernfusion gilt vielen als großer Hoffnungsträger der Energiewende – auch Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer „Übergangstechnologie“ auf dem Weg zu künftigen Fusionskraftwerken. Doch wie realistisch ist der von ihm genannte Zeithorizont von 20 bis 30 Jahren? Noch stehen erhebliche technologische Hürden im Raum, und ein konkreter Weg zur kommerziellen Nutzung ist derzeit nicht absehbar. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und bewertet Chancen und Grenzen der Fusionsforschung.

Portrait Onkologin Anke Reinacher‑Schick

Professorin Dr. Anke Reinacher‑Schick steht 2026 als Präsidentin an der Spitze des 37. Deutschen Krebskongresses. NANO besucht die renommierte Onkologin im St. Josef‑Hospital Bochum, wo sie die Klinik für Onkologie und Hämatologie leitet. Vor Ort spricht sie über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin und darüber, wie neue Therapien Patientinnen und Patienten zugutekommen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs – eine frühe Diagnose ist entscheidend

Rund 20.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das Pankreaskarzinom gilt als besonders aggressiv und bildet früh Metastasen. Da im Frühstadium meist keine Symptome auftreten, wird der Tumor häufig erst spät diagnostiziert – mit gravierenden Folgen. Forschende des LMU Klinikums München haben jetzt einen Labortest entwickelt, der Risikopatient:innen eine frühere Diagnose ermöglichen könnte.

Vom Mars ins Gewächshaus: Drohnen revolutionieren den Gemüseanbau

Technologien, die einst für den NASA‑Helikopter „Ingenuity“ auf dem Mars entwickelt wurden, finden nun ihren Weg in europäische Gewächshäuser. Autonome Drohnen navigieren selbstständig durch enge Tomatenreihen – allein mithilfe von Sensoren, Kameras und intelligenten Algorithmen, ganz ohne GPS. Erste erfolgreiche Testflüge in einem großen österreichischen Gewächshaus sind bereits erfolgt. Nun plant das Unternehmen den Schritt in die Niederlande, dem europäischen Zentrum der Tomatenproduktion. Gelingt dies, könnten weitere Gemüsekulturen folgen.

Vor 30 Jahren: Kasparow und Schachcomputer „Deep Blue“ treffen aufeinander

Vor 30 Jahren trat Schachweltmeister Garri Kasparow in Philadelphia gegen den IBM‑Supercomputer „Deep Blue“ an. Das Match fand im Februar 1996 statt und war der erste große Wettkampf zwischen einem amtierenden Weltmeister und einem speziell entwickelten Schachcomputer. Kasparow verlor die erste Partie, konnte sich jedoch im weiteren Verlauf durchsetzen und gewann das sechste und letzte Spiel. Damit entschied er das Match insgesamt mit 4:2 für sich. Schon damals löste der Wettkampf eine breite Diskussion darüber aus, wie schnell Computer menschliche Fähigkeiten erreichen oder übertreffen könnten – eine Debatte, die sich mit dem Rückspiel 1997, das Deep Blue gewann, weiter intensivierte.

Moderation: Yve Fehring

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