Die Regierung will das Heizungsgesetz erneut ändern: Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt, Wärmepumpen verlieren Vorrang. Ab 2029 soll eine Grüngasquote gelten. (Auf dem Bild zu sehen: Gasheizung mit Erdgas-/Biogas-Kennzeichnung)
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Heizungsgesetz-Debatte: Die riskante Wette auf grünes Gas
  • 04.03.2026

Die Reform ist noch in Arbeit, doch die Richtung steht: Weniger Druck bei der Wärmepumpe, mehr Spielraum für Gas. Doch die nötige Biogas-Quote stößt an physikalische Grenzen. Reicht das grüne Gas für Millionen Heizungen?

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Heizungsgesetz-Debatte: Die riskante Wette auf grünes Gas

Die Reform ist noch in Arbeit, doch die Richtung steht: Weniger Druck bei der Wärmepumpe, mehr Spielraum für Gas. Doch die nötige Biogas-Quote stößt an physikalische Grenzen. Reicht das grüne Gas für Millionen Heizungen?

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Gebäudemodernisierungsgesetz: Wärmepumpe versus Gasheizung

Die Bundesregierung plant das Gebäudeenergiegesetz (GEG), vielen als „Heizungsgesetz“ bekannt, zu ändern. Gas- und Ölheizungen sind wieder im Rennen. Was bedeutet das für die vieldiskutierte Wärmepumpe? Wir begleiten einen Heizungsbauer, der zuletzt viele Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzt hat. Doch nun seien viele seiner Kunden verunsichert. Energieexperte Volker Quaschning warnt, dass mehr Gasheizungen die Klimaziele gefährden.

Mit Gesprächsgast: Sibylle Braungardt, Leiterin Wärmewende & Effizienz Öko-Institut

Biomethan am Limit: Was die neue Quote bedeutet

Wer eine Gasheizung besitzt, soll schrittweise mehr erneuerbare Gase einsetzen – so sieht es der Vorschlag für das Gebäudemodernisierungsgesetz vor. Ab 2029 soll der Anteil von Biomethan oder Wasserstoff auf zehn Prozent steigen und später weiter wachsen. Doch um diese zusätzlichen Mengen bereit zu stellen, wären mehr Bioabfälle oder zusätzliche Anbauflächen nötig – beides stößt an natürliche Grenzen. Die Denkfabrik Agora Energiewende hält eine großflächige Umsetzung der Pläne daher für unrealistisch. Zudem könnte sie besonders Mieterinnen und Mieter besonders belasten.

Mit Gesprächsgast: Sibylle Braungardt, Leiterin Wärmewende & Effizienz Öko-Institut

Wenn das Netz „mitdenkt“: Neues vom Mobile World Congress 2026

Künstliche Intelligenz ist auf Smartphones und in Mobilfunknetzen längst integraler Bestandteil der gesamten Infrastruktur. KI kann Telefonate in Echtzeit übersetzen, Empfehlungen abgeben oder große Infrastrukturen wie Flughäfen überwachen. Immer mehr Entscheidungen – vom Energiemanagement im Netz bis zur Auswahl von Inhalten auf dem Endgerät – werden automatisiert von lernenden Systemen getroffen. Wir zeigen, welche Möglichkeiten sich eröffnen und an welchen Stellen Kontrolle, Transparenz und Datensouveränität neu verhandelt werden müssen.

Moderation: Gregor Steinbrenner