Fukushima: Große Haufen radioaktiv kontaminierter Erde in Säcken auf einem Sammelplatz
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Fukushima: Die Hinterlassenschaften des Super‑GAUs
  • 11.03.2026

Vor 15 Jahren überflutete ein Tsunami das AKW Fukushima Daiichi - es kam zur Kernschmelze. Heute lagert die verseuchte Erde in Säcken, Teile der Region sind unbewohnbar - und dennoch setzt Japan wieder auf Atomkraft. Ist das vertretbar?

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Fukushima: Die Hinterlassenschaften des Super‑GAUs

Vor 15 Jahren überflutete ein Tsunami das AKW Fukushima Daiichi - es kam zur Kernschmelze. Heute lagert die verseuchte Erde in Säcken, Teile der Region sind unbewohnbar - und dennoch setzt Japan wieder auf Atomkraft. Ist das vertretbar?

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Fukushima: Über Auswirkungen und Folgen - 15 Jahre nach der Katastrophe

Vor genau 15 Jahren ereignete sich in Japan, in Fukushima, eine Naturkatastrophe mit weitrechenden Folgen. Als der, durch ein Erdbeben ausgelöste, Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi erreicht, kommt es zum Super-GAU. Auch 15 Jahre nach der Katastrophe sind die Folgen noch deutlich sichtbar. ZDF-Korrespondentin Miriam Steimer hat sich vor Ort ein Bild davon gemacht.

Mit Gesprächsgast: Dr. Walter Tromm, Experte für Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung

Kampf um die Vasa: Wie ein Museumsschiff aus dem 17. Jahrhundert gerettet werden soll

Die Vasa, ein prächtiges Kriegsschiff des schwedischen Königs Gustav Adolf, sank 1628 wegen zu vieler Kanonen und eines zu hohen Schwerpunkts bereits auf ihrer Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm. Nach 333 Jahren auf dem Meeresboden wurde das Schiff 1961 geborgen, aufwendig restauriert und in einem eigenen Museum aus-gestellt. Heute gilt es als das am besten erhaltene Schiff des 17. Jahrhunderts. Doch das Holz verformt sich langsam durch Schwerkraft und Druck, weshalb die Vasa nun mit einem modernen Stahl- und Hydrauliksystem stabilisiert werden soll. Ziel der aufwendigen Sanierung ist es, das einzigartige historische Wrack für viele weitere Jahrhunderte zu erhalten.

Sind Altbauten objektiv schöner?

Sie polarisieren mit historischen Vorher-Nachher-Bildern und stellen gerenderte Mo-delle von Architekturbüros der oftmals tristen Realität von Neubauten gegenüber. In den sozialen Medien formiert sich Protest gegen Mainstream-Architektur. Gruppen wie „Architecture Uprising“, "Archi Tradition" oder „Architektur-Rebellion Berlin“" kämpfen gegen seelenlose Neubauviertel. Ihr Ziel: Es soll wieder wie "früher" gebaut werden: weniger minimalistisch und funktional, mehr der "Schönheit" verpflichtet.

Moderation: Ingolf Baur