Schon im kommenden Jahr dürften den gesetzlichen Kassen 15  Milliarden Euro fehlen. 66 neue Spar-Vorschläge liegen auf dem Tisch. Reicht das? (Bild: Symbolbild für Lungenkrebs-Untersuchung beim Arzt)
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Lungenkrebs-Screening für starke Raucher
  • 31.03.2026

Dem Gesundheitssystem fehlen Milliarden, 66 Sparideen liegen auf dem Tisch. Doch eine neue Leistung kommt: Ab April übernehmen die Kassen die Kosten für ein jährliches Lungenkrebs-Screening für starke Raucher.

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Lungenkrebs-Screening für starke Raucher

Dem Gesundheitssystem fehlen Milliarden, 66 Sparideen liegen auf dem Tisch. Doch eine neue Leistung kommt: Ab April übernehmen die Kassen die Kosten für ein jährliches Lungenkrebs-Screening für starke Raucher.

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Jährliches Lungenkrebs-Screening wird zur Kassenleistung

Lungenkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Ab dem 1. April bieten die gesetzlichen Krankenkassen für Hochrisikopatienten, also schwere Raucher:innen, einmal im Jahr eine Früherkennungs-Untersuchung an. Bei einer Computertomographie der Lunge sollen Anzeichen für Krebs früh erkannt werden.

Gastgespräch: Simon Reif, Gesundheitsökonom, Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Die ersten Biocomputer: Wie sich Gehirnzellen und Elektronik verbinden

Das Schweizer Startup FinalSpark hat Hautzellen zu Gehirnzellen umprogrammiert. Die Neuronen vermehren sich in einem Nährmedium und bilden selbstständig Verbindungen. Diese Gehirn-Organoide mit bis zu 50.000 Neuronen können über einen klassischen Computer elektronisch angesteuert werden. Auf diesem Weg sollen Biocomputer entstehen, die mehr Daten verarbeiten können, echte Kreativität zeigen und gleichzeitig energiesparender sind als Computer auf Siliziumbasis. Die Hoffnung ist, damit die Vorteile eines menschlichen Gehirns nachahmen zu können.

Die ersten Biocomputer: Wie sich Gehirn-Organoide programmieren lassen

Um Gehirn-Organoide als Biocomputer einzusetzen, müssen sich deren Neuronen sinnvoll verdrahten. Sprich: Sie müssen, genau wie ein menschliches Gehirn, neue Verbindungen schaffen und Synapsen stärken, also lernen. Diesen Lernprozess können die Forscher in ihren Hirn-Organoiden bereits anstoßen. Das System funktioniert prinzipiell: Es gelingt, in einer Art Videospiel mit den Organoiden die Flugbahn eines Schmetterlings zum Licht zu berechnen. Damit ist gezeigt: Biologie, Elektronik und Informatik lassen sich verbinden.

Moderation: Ingolf Baur