Erfolgeicher Artemis-2-Start: Zum ersten Mal seit 1972 fliegen Menschen wieder zum Mond – diesmal als internationale Mission. Artemis 2 ist der große Testlauf für die Rückkehr 2028.
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Erfolgreicher Start ins All: Artemis 2 ebnet Weg für Mondlandung
  • 02.04.2026

Nach Apollo 17 war Schluss – bis jetzt. Erstmals seit über 50 Jahren fliegt wieder eine Crew zum Mond. Artemis 2 ist der entscheidende Test für die geplante Landung 2028. Warum ist die Rückkehr so wichtig?

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Erfolgreicher Start ins All: Artemis 2 ebnet Weg für Mondlandung

Nach Apollo 17 war Schluss – bis jetzt. Erstmals seit über 50 Jahren fliegt wieder eine Crew zum Mond. Artemis 2 ist der entscheidende Test für die geplante Landung 2028. Warum ist die Rückkehr so wichtig?

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Artemis 2 - nach 50 Jahren zurück zum Mond

Nach mehr als 50 Jahren haben sich mit der Mission Artemis 2 wieder Astronauten - und diesmal auch eine Astronautin - auf den Weg zum Mond gemacht. Die Trägerrakete SLS mit vier Menschen in einer Orion-Raumkapsel hob am frühen Mittwochabend gegen 18.35 Uhr (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ab. Bei der zehntägigen Mission ist die Umrundung des Erdtrabanten geplant. Eine Landung auf dem Mond strebt die NASA für 2028 an. Artemis 2 soll dafür die Voraussetzungen schaffen.

Mit Gesprächsgast: Uwe Gradwohl, ARD-Wissenschaftsredaktion

Warum brauchen wir den Mond?

Ohne den Mond hätten wir keine verlässlichen Jahreszeiten. Denn der Mond stabilisiert die Erdachse. Gäbe es ihn nicht, geriete die Erdachse alle paar Millionen Jahre kräftig ins Trudeln. Mit verheerenden Auswirkungen auf das Klima. Ein Leben auf der Erde ohne Mond wäre kaum vorstellbar. Für die Weltraumforschung eröffnet der Mond neue Perspektiven - bis hin zu einem „Sprungbrett ins All“.

Der menschliche Fußabdruck

Satellitenaufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie tiefgreifend der Mensch den Planeten verändert. Von kreisrunden Bewässerungsfeldern in der Wüste über die massive Abholzung im brasilianischen Regenwald bis hin zu rasant wachsenden Megastädten – die Spuren sind deutlich sichtbar. Langzeitdaten aus dem All machen sogar subtilere Veränderungen wie verfärbte Flüsse erkennbar. Satellitenaufnahmen helfen zunehmend dabei, Umweltverbrechen aufzudecken und unseren Planeten besser zu schützen.

Auf den Spuren der dunklen Materie

Rund 85 Prozent der Materie im Universum bestehen aus Dunkler Materie – einer mysteriösen Substanz, die sich nur durch ihre Gravitation bemerkbar macht. Ein Forschungsteam der Universitäten Wien und Innsbruck untersucht mithilfe aufwendiger Computersimulationen, welche Eigenschaften sie besitzen könnte und wie sie die Entstehung großräumiger Strukturen im Kosmos beeinflusst hat.

Moderation: Ingolf Baur