Ebola im Kongo: Über 2300 Tote. Wie gefährlich ist das Virus? Was, wenn es über die Landesgrenzen schwappt?
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2.300 Ebola-Tote: Droht weitere Ausbreitung?
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2.300 Ebola-Tote: Droht weitere Ausbreitung?
  • 17.08.2026

Besonders betroffen ist die Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo. Wie groß ist die Gefahr, dass das Virus über die Landesgrenzen schwappt? Gibt es denn Hoffnung auf einen Impfstoff? Wir fragen die Virologin Nadine Biedenkopf.

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2.300 Ebola-Tote: Droht weitere Ausbreitung?

Besonders betroffen ist die Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo. Wie groß ist die Gefahr, dass das Virus über die Landesgrenzen schwappt? Gibt es denn Hoffnung auf einen Impfstoff? Wir fragen die Virologin Nadine Biedenkopf.

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Die Ebola-Gefahr wächst

In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich Ebola weiter aus. Trotz vieler Hilfsprojekte und Aufklärung steigen die Fallzahlen. Der Weltgesundheitsorganisation fehlen die Mittel, um Gesundheitsstrukturen ausreichend auf- und auszubauen.
Mit Gespräch: Nadine Biedenkopf, Institut für Virologie, Universität Marburg

Recht auf Reparatur - was bringt das neue EU-Gesetz?

Statt neu zu kaufen, soll künftig häufiger repariert werden. Hersteller werden seit dem 31. Juli verpflichtet, bestimmte Geräte auch nach Ablauf der Garantie zu angemessenen Preisen instand zu setzen. Mit dem neuen „Recht auf Reparatur“ setzt Deutschland eine EU-Richtlinie um, die sowohl die Umwelt als auch Verbraucher:innen entlasten soll, indem Ressourcen geschont und vermeidbare Kosten reduziert werden.

Recht auf Reparatur - was bedeutet das für Unternehmen?

Mit dem neuen EU-Recht müssen Hersteller Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten bereitstellen, Reparaturinfos müssen für Techniker und Kunden abrufbar sein. Eine Reparatur muss preislich fair und in angemessener Zeit erfolgen. Das bedarf einer enormen Logistik für die Unternehmen.

Auftakt Wüstenkonferenz

In der Mongolei ist die Wüstenbildung ein großes Problem: Fast 80 Prozent des Landes gelten als geschädigt oder bedroht. Klimawandel, Überweidung und Viehzucht verstärken die Bodenerosion. Das Korea-Mongolia Greenbelt Project will die Wüstenausbreitung stoppen. Die Mitarbeiter:innen pflanzen Bäume und bauen Gemüse an, um die Böden zu schützen und die Kosten für die Pflege zu finanzieren. Zum Start der UN-Wüstenkonferenz am 17. August 2026 in der Mongolei macht das Land auf ein globales Problem aufmerksam.

Chinas grüne Mauer

China bekämpft mit der „Grünen Mauer“ seit 1978 die zunehmende Wüstenbildung im Norden des Landes. Durch Strohbegrenzungen werden Dünen stabilisiert, sodass Pflanzen wachsen können. Die Wüstenbildung ist dadurch deutlich zurückgegangen. Allerdings sind die Maßnahmen sehr teuer und arbeitsintensiv, weshalb ihre langfristige Nachhaltigkeit noch unklar ist.

Moderation: Eric Mayer