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Bei der Wahl in Armenien geht es um den künftigen Kurs. Regierungschef Paschinjan setzt auf Annäherung an Europa – Russland fürchtet um seinen Einfluss. ZDFheute live analysiert.
Bei der Wahl in Armenien geht es um den künftigen Kurs. Regierungschef Paschinjan setzt auf Annäherung an Europa – Russland fürchtet um seinen Einfluss. ZDFheute live analysiert.
Armenien steht zwischen Russland und der EU. Die Wahl heute entscheidend für das Land: ZDFheute live.
Wohin strebt Armenien? Regierungschef Nikol Paschinjan setzt auf eine stärkere Annäherung an Europa, betont zugleich aber, keinen vollständigen Bruch mit Moskau zu wollen.
Die Wahl gilt auch als Test für Russlands Einfluss im Südkaukasus. Bei der Massenflucht von Armeniern aus der Exklave Bergkarabach im benachbarten Aserbaidschan hatte Moskau nicht eingegriffen. In Armenien sitzt die Enttäuschung darüber tief. Während Armenien sich immer mehr Richtung EU orientiert, fürchtet Moskau, seinen Einfluss einzubüßen. Russland erhöhte zuletzt den Druck auf Armenien, unter anderem mit Handelsbeschränkungen für armenische Waren.
Paschinjans wichtigster Herausforderer ist der pro-russische Unternehmer Samwel Karapetjan. Er wirft der Regierung vor, das Land zu schnell in Richtung Westen zu bewegen.
Wie groß ist Russlands Einfluss in Armenien noch? Warum orientiert sich das Land stärker Richtung EU? Und wie schwierig ist der Spagat zwischen Moskau und Europa? Darüber spricht Barbara Parente bei ZDFheute live mit Jakob Wöllenstein, der für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Armenien ist.