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Der IS tötete vor zwölf Jahren im Irak mehr als 5.000 Jesiden und verschleppte Tausende. Wie die Täter verfolgt werden und wie die Situation der Jesiden heute ist, zeigt ZDFheute live.
Der IS tötete vor zwölf Jahren im Irak mehr als 5.000 Jesiden und verschleppte Tausende. Wie die Täter verfolgt werden und wie die Situation der Jesiden heute ist, zeigt ZDFheute live.
Am 3. August 2014 überfielen Kämpfer der Terrororganisation "Islamischer Staat" die jesidischen Siedlungsgebiete in der Region Shingal im Nordirak. Sie töteten mehr als 5.000 Jesiden und verschleppten Tausende. Frauen und Mädchen wurden versklavt und systematisch vergewaltigt, Jungen zu IS-Kämpfern ausgebildet.
Die UN haben die Verbrechen 2016 als Genozid eingestuft, ebenso erkannte der Bundestag sie 2023 als Völkermord an. Die IS-Täter werden auch von der deutschen Justiz verfolgt: Erst im Juli wurde in München ein irakisches Ehepaar zu Haftstrafen verurteilt - es hatte nach Überzeugung des Gerichts zwei jesidische Mädchen als Sklavinnen gehalten, ausgebeutet und vergewaltigt.
Welche Folgen haben die IS-Verbrechen für die Jesidinnen und Jesiden bis heute? Wie ist die Situation der Religionsgemeinschaft im Irak? Und wie läuft die Strafverfolgung der Täter - auch in Deutschland? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit dem Extremismus-Experten Hans-Jakob Schindler - und mit ZDF-Redakteur Ziyad Farman, der als Jeside selbst aus dem Irak vor dem IS geflohen ist und mit Opfern der Verbrechen gesprochen hat.
Wann startet ZDFheute live?
Der Livestream beginnt um 19:30 Uhr und wird anschließend hier abrufbar sein. Diskutieren Sie mit! Fragen und Kommentare können Sie gerne in die Kommentarspalte oder per E-Mail an zdfheute-live@zdf.de schreiben.