Um dir eine optimale Website von ZDF, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung von ZDF Streaming, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutz-Einstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.
Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist die Zivilbevölkerung Ziel russischer Angriffe. Ein Kriegsverbrechen? ZDFheute live spricht mit Ermittlern über die Spurensuche.
Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist die Zivilbevölkerung Ziel russischer Angriffe. Ein Kriegsverbrechen? ZDFheute live spricht mit Ermittlern über die Spurensuche.
Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine - Was passiert bei ZDFheute live?
Butscha, Borodjanka, Mariupol – nur drei der vielen angegriffenen Städte in der Ukraine, in denen unzählige Zivilisten getötet wurden. Die Bilder der Toten gingen um die Welt: Gefesselt und hingerichtet. Überlebende und Zeugen berichten von Plünderungen, Vergewaltigungen, maßloser Brutalität. Amnesty International wirft Russland brutales Vorgehen und einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht vor.
Welche Gräueltaten in der Ukraine verübt wurden, untersuchen unter anderem Ermittlern der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie dokumentieren und sammeln die Beweise.
Wie gehen die Ermittler bei ihrer Arbeit vor? Wie werden die Beweise gesammelt und geprüft? Wie wahrscheinlich ist eine Strafverfolgung? Und welche Hürden gibt es für mögliche Strafprozesse gegen Kriegsverbrecher?
ZDFheute live spricht mit Belkis Wille von Human Rights Watch. Sie trägt in der Kiewer Umgebung Beweismaterial zusammen. Auch dabei: der Schweizer Völkerrechtler Prof Marco Sassoli. Zusammen mit seinen Kolleg*innen dokumentiert er im Auftrag der OSZE Verletzungen von Völker- und Menschenrechten.
Das Video von ZDFheute live wird in Kürze hier abrufbar sein.
Strafprozess Kriegsverbrechen – was ist anders?
Vergewaltigung, Folter, Tötung von Zivilisten sind schwerste Straftaten, auch im Krieg. Dann sind sie Kriegsverbrechen. Und die können international strafrechtlich verfolgt werden, zum Beispiel auch in Deutschland. Unabhängig davon, wo und von wem die Tat verübt wurde. In Karlsruhe ermittelt bereits der Generalbundesanwalt. Und auch am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) läuft bereits ein Ermittlungsverfahren wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine.
Im Zuge der strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine ist es laut dem früheren Vizepräsidenten des Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Cuno Tarfusser, wichtig, beim Zusammentragen von Beweismaterial "genaustens darauf zu achten, nicht Opfer der Propaganda zu werden".
Neben den zahlreichen Politikern aus aller Welt, die die in der Ukraine begangenen Verbrechen als "Gräueltaten" und "Kriegsverbrechen" bezeichneten, ging US-Präsident Biden noch einen Schritt weiter.
Eine Anklage wegen Völkermordes halten Experten aber für eher unwahrscheinlich.