Um dir eine optimale Website von ZDF, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung von ZDF Streaming, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutz-Einstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.
Wie können Unterseekabel und Gaspipelines in Nord- und Ostsee gesichert werden? ZDFheute live spricht mit Fregattenkapitän Göran Swistek und ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers.
Wie können Unterseekabel und Gaspipelines in Nord- und Ostsee gesichert werden? ZDFheute live spricht mit Fregattenkapitän Göran Swistek und ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers.
Sabotage Unterwasser? - Was passiert bei ZDFheute live?
Innerhalb kürzester Zeit entstehen Anfang der Woche drei Lecks an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Die genaue Ursache ist zwar weiterhin unklar, westliche Sicherheitsexperten gehen aber von einem Sabotageakt aus. Wer dafür allerdings verantwortlich sein soll, lässt sich nicht sicher sagen. Die ukrainische Regierung vermutet Russland hinter dem Vorfall – Kreml-Sprecher Peskow wies diesen Vorwurf als „dumm“ zurück und verwies auf die großen Profite von US-Firmen durch Gaslieferungen nach Europa.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte, dass Angriffe auf die europäische Energie-Infrastruktur inakzeptabel seien und entsprechende Antworten zur Folge hätten. Auch der Generalsekretär der NATO Stoltenberg, beschäftigt sich mit dem Schutz kritischer Infrastruktur in Europa.
Es bleibt allerdings offen, wie genau Deutschland, Europa und die NATO europäische Unterseekabel und Gaspipelines in Nord- und Ostsee absichern wollen? Dieser Frage geht ZDFheute live mit Göran Swistek, Fregattenkapitän und Experte für Maritime Sicherheit, sowie ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers auf den Grund.
Wer ist in Deutschland für den Schutz der Infrastruktur zuständig?
Dass die Energie-Infrastruktur generell Ziel möglicher Sabotage sein könnte, haben die Sicherheitsbehörden schon länger im Blick. Verfassungsschützer von Bund und Ländern haben seit Beginn des russischen Angriffs mehrfach Unternehmen der kritischen Infrastruktur vor möglicher Sabotage und Cyberangriffen gewarnt. Im August hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nach einem Besuch bei der Bundespolizei See gesagt: "Wir müssen auf Attacken auf Gas-Terminals und andere kritische Infrastruktur gerüstet sein."
Welche Schritte zum Schutz sind geplant?
Im Koalitionsvertrag hatten SPD, Grüne und FDP formuliert: "Den physischen Schutz kritischer Infrastrukturen bündeln wir in einem KRITIS-Dachgesetz. Die Konzeption "Zivile Verteidigung" richten wir strategisch neu aus." Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) erklärte am Mittwoch:
Lambrecht habe mit Partnerländern vereinbart, Informationen zu teilen. Die Marine wird sich bei der Aufklärung einbringen.