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Im Streit um Grönland droht US‑Präsident Trump europäischen Staaten neue Zölle an. Die EU könnte mit der “Handels-Bazooka” reagieren. Was dahinter steckt, analysiert ZDFheute live.
Im Streit um Grönland droht US‑Präsident Trump europäischen Staaten neue Zölle an. Die EU könnte mit der “Handels-Bazooka” reagieren. Was dahinter steckt, analysiert ZDFheute live.
US-Präsident Trump hat europäischen Staaten gedroht: Wer seine Forderung zur Kontrolle über Grönland nicht unterstützt, muss mit weiteren Zöllen in Höhe von 10 % rechnen - und das schon ab 01. Februar. Dazu gehören unter anderem Deutschland und Frankreich. Zwar hat die EU Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber sie hat auch Gegenmaßnahmen angekündigt, sollten die weiteren Zölle der USA tatsächlich kommen. Die Antwort der EU ist möglicherweise die sogenannte Handels-Bazooka.
Was die Handels-Bazooka macht
Gemeint ist das das Anti-Coercion Instrument (ACI), ein "Anti-Zwangsinstrument", das zusätzliche Handelsmaßnahmen ermöglicht. Zum Beispiel: Neue Ein- oder Ausfuhrbeschränkungen, den Ausschluss von US-Firmen aus öffentlichen Ausschreibungen oder den Entzug von Vertriebsrechten. Der Einsatz ist nicht so einfach, könnte US-Unternehmen jedoch deutlich treffen.
Ist der Gebrauch der sogenannten Handels-Bazooka realistisch? Welche Folgen hätte das für den Handel zwischen den USA und der EU? Könnte der Einsatz die EU spalten? Welche weiteren Optionen hat Europa? Bei ZDFheute live spricht Alica Jung mit Wirtschaftsexperte und Präsident des ZEW Achim Wambach sowie ZDF-Korrespondent Ulf Röller vom Weltwirtschaftsforum in Davos.