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Russland bedroht westliche Satelliten im All. Durch Störmanöver soll die Weitergabe von Aufklärungsdaten an die Ukraine verhindert werden. ZDFheute live analysiert.
Russland bedroht westliche Satelliten im All. Durch Störmanöver soll die Weitergabe von Aufklärungsdaten an die Ukraine verhindert werden. ZDFheute live analysiert.
Der Krieg in der Ukraine wird erbittert am Boden und auch intensiv mit Drohnen geführt. Was bisher wenig beachtet worden ist, ist die Konfrontation im Weltall - mit vielleicht folgenreichen Konsequenzen für die Ukraine. Denn russische Satelliten versuchen durch Störmanöver in rund 550 Kilometern Höhe die Weitergabe von Aufklärungsdaten zu verhindern. Was das bedeutet, analysiert Weltraum-Expertin Juliana Süß bei ZDFheute live.
Konkret geht es um russische Cosmos-Satelliten, die in die unmittelbare Nähe und in die Umlaufbahn des finnisch-amerikanischen Radarsatelliten Iceye-X36 gesteuert wurden und diesen wohl verfolgten.
Der Iceye-Satellit liefert präzise Aufklärungsdaten an die Ukraine. Der Westen befürchtet, dass Russland versuchen könnte, den Satelliten stürzen zu lassen. Denn in der Position könnten die Russen schnell einen Angriff auf den Satelliten ausführen.
Was macht den Vorfall so bedrohlich? Wie groß ist die Gefahr, dass Russland Satelliten zerstören will? Darüber spricht Sara Bildau mit Juliana Süß, Expertin für Weltraum- und Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.