Um dir eine optimale Website von ZDF, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung von ZDF Streaming, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutz-Einstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.
Die Wagner-Truppen sind in mehrere russische Städte einmarschiert. Nun erklärt Söldnerchef Prigoschin die Kehrtwende auf Telegram. ZDFheute live analysiert die Lage mit Experten.
Die Wagner-Truppen sind in mehrere russische Städte einmarschiert. Nun erklärt Söldnerchef Prigoschin die Kehrtwende auf Telegram. ZDFheute live analysiert die Lage mit Experten.
Machtkampf in Russland: Wagner-Chef stoppt den Marsch auf Moskau
Prigoschin fordert Putin heraus - und zieht nun offenbar doch zurück. Wochenlang hatte sich der Machtkampf zwischen dem Söldnerchef und der russischen Militärführung immer weiter zugespitzt.
In der Nacht zu Samstag marschierte die Wagner-Truppe in Woronesch und Rostow am Don ein und besetzte dort nach Prigoschins Angaben wichtige Militärstützpunkte der russischen Armee. Danach rückte die Privatarmee nach Angaben des örtlichen Gouverneurs auch in die Region Lipezk ein, nur 400 Kilometer entfernt von der russischen Hauptstadt.
In einer Rede an das russische Volk warf Putin den Wagner-Kämpfern Verrat und einen "Stich in den Rücken" vor, Prigoschin hingegen bezeichnete seine Männer als russische Patrioten. Der einstige Putin-Vertraute erklärte, er wolle, dass "Russland nicht länger mit Korruption, Lügen und Bürokratie" leben müsse.
Wagner-Truppen ziehen sich zurück
Am Abend dann die Kehrtwende: Zunächst gab der belarussische Präsident Lukaschenko auf Telegram bekannt, Prigoschin habe sich nach einem Gespräch zur Deeskalation bereit erklärt. Die Sicherheit der Söldner werde garantiert. Kurz darauf erklärte Prigoschin in einer Audiobotschaft, seine Truppen würden in ihre Basen zurückkehren, um zu vermeiden, dass russisches Blut vergossen werde.
Was bedeutet die offene Konfrontation der Wagner-Truppen mit Putins Armee für die Macht des russischen Präsidenten, seinen Krieg gegen die Ukraine und Kiews Gegenoffensive? Darüber spricht Christopher Wehrmann bei ZDFheute live mit Russland-Korrespondentin Phoebe Gaa, Osteuropa-Experte Andreas Umland und Militärökonom Marcus Keupp.