Charisma: Gabe oder Gift? - Mein Charisma trainieren – geht das wirklich?
Charisma-Übungen im Labor: Jasmina Neudecker trainiert Stimme und Gestik für den perfekten Auftritt. Das Ergebnis verblüfft: 60 Prozent sind erlernbar. Wir zeigen, welche Tricks wirklich funktionieren.
Charisma erforschen in Dänemark
Jasmina Neudecker reist nach Dänemark an die Universität Sønderborg, wo der Phonetiker Oliver Niebuhr akustisches Charisma erforscht. Er analysiert ihre Stimme, misst Tonhöhe, Lautstärke und Pausen – und schnell wird deutlich: Charisma ist kein angeborenes Mysterium, sondern etwas, das sich gezielt trainieren lässt.
Training zwischen Tonhöhe und Persönlichkeit
Phonetiker Oliver Niebuhr zeigt, dass charismatische Redner wie Steve Jobs oder Barack Obama Tonhöhen von bis zu zweieinhalb Oktaven nutzen. Im Training werden Satzmelodie, Pausen und der sogenannte „hörbare Punkt“ geübt. Studien aus der Wirtschafts- und Sozialforschung belegen, dass Intelligenz, Extravertiertheit und teilweise angeborene Eigenschaften den Start erleichtern, der größte Teil des Charismas aber gezielt entwickelt werden kann.
Praxis, VR-Übungen und Erfolg
Im Labor testet Jasmina Neudecker VR‑Übungen, variiert Lautstärke und Präsenz, kombiniert Stimme mit Gestik und spürt, wie sich ihre Wirkung verändert. Am Ende spricht sie ihren Text erneut – und etwas hat sich deutlich verschoben. Doch wie stark lässt sich Charisma wirklich beeinflussen? Und welche Überraschung hält die Analyse für sie bereit?