Eric Mayer startet für die NANO Doku-Reihe „Kann ich mit KI...?“ ein spannendes Experiment, um herauszufinden, ob Künstliche Intelligenz in der Lage ist, kreative Musik zu erschaffen und was es für die Zukunft der Kunst bedeutet, wenn Maschinen zu Komponisten werden.
Wie kreativ kann Künstliche Intelligenz in der Musik sein?
Mithilfe des Musikproduzenten Thomas Foster generiert Eric Mayer drei KI-Songs für seinen Festivalauftritt und testet, wie gut Algorithmen Melodien, Texte und komplette Musikstücke komponieren können. Während der Musikproduzent die Technologie vor allem als ein mächtiges, neues Werkzeug im Studio sieht, zeigt sich, dass KI mithilfe von Tools, wie "Suno", Millionen Songs zerlegen und in Sekundenschnelle überraschend professionelle Ergebnisse liefern kann.
Was sagen Experten über KI-generierte Musik?
Musikproduzent Thomas Foster betont, dass Musiker auch früher schon den Anweisungen von Produzenten folgten und nun die KI sie umsetzt. Währenddessen blickt die Musikerin Jule Malin kritisch auf die Technologie: Sie nutzt höchstens mal einen Reim für sich, lehnt den Einsatz von KI aber ab, weil sie ihre eigene Kreativität einschränkt und Künstler sich die Freude am Selbermachen nicht von einer Maschine abnehmen lassen wollen.
Wie reagiert das Festival-Publikum auf die KI-Songs?
Beim Live-Auftritt auf dem Festival zünden die Songs sofort: Die Menge tanzt, feiert Eric als Rockstar und fast niemand schöpft echten Verdacht, dass die Tracks vollständig aus dem Computer stammen. Umfragen und Studien bestätigen, dass die immense Mehrheit KI-Musik zunächst akustisch nicht von menschlicher Handwerkskunst unterscheiden kann und die emotionale Wirkung identisch erlebt.
Warum das Wissen über KI die Wahrnehmung von Kunst verändert
Das überraschende Finale des Experiments zeigt einen psychologischen Wendepunkt: Sobald Eric Mayer auflöst, dass alles von einer KI generiert wurde, kippt die Stimmung vieler Zuschauer. Die Musik wird plötzlich kritischer gesehen, als weniger wertvoll, gruselig oder schlicht „nicht mehr als Kunst“ bewertet. Das Experiment verdeutlicht, dass unser Hörerlebnis stark von der Vorstellung geprägt ist, wer hinter der Kunst steht – und dass echte menschliche Erfahrungen durch Algorithmen nicht vollständig ersetzt werden können.
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