Luzie ist eine solche Ersatz-Tiermama. Sie kümmert sich um hilfsbedürftige Eichhörnchen. Damit das klappt, muss sie genau die Natur nachahmen. Füttern, wärmen, beibringen, Nüsse zu knacken. Wenn sie einen Fehler macht, kann das für ihren Findling den Tod bedeuten.
Bei den Waldrappen hängt das Überleben der ganzen Art vom Menschen ab. Diese Vögel wurden früher so extrem gejagt, dass die Art in der freien Natur ausgestorben ist. Aber es gibt noch circa 2.000 Tiere in Zoos. Und mit diesen Tieren versuchen Wissenschaftler seit einiger Zeit, die Vogelart wieder auszuwildern.
Die größte Schwierigkeit dabei ist: Waldrappen sind Zugvögel, müssen also lernen, wie sie in den Süden in ihr Winterquartier kommen. Ohne diesen Flug können die Tiere nicht überleben. Den Flug, den die Vögel in der Natur von ihren Eltern lernen würden, muss ihnen nun der Mensch beibringen. Wie klappt das? PUR+-Moderator Eric Mayer ist bei einem Auswilderungsversuch dabei.
Kann jeder ein Wildtierbaby retten?
Ja, aber es kommt darauf an, welches Tier Hilfe braucht, und es gibt dabei einiges zu beachten.
Beobachtet das Tier immer erst einige Zeit und aus der Entfernung. Ist es wirklich in Not? Vielleicht sind die Elterntiere noch in der Nähe?
Ist das Tier wirklich verletzt, solltet ihr im Internet nach einer Hilfs- oder Rettungsstelle in der Nähe suchen und die Experten und Expertinnen dort um Hilfe bitten.
Stichwörter für eure Suche in eurer Suchmaschine können sein: "Name des Tieres", "Tierrettung", "Wildtierrettung", "Tiernotruf", "Wildtierschutz" oder "Wildtierauffangstation". Oder ihr kontaktiert einen Förster oder Tierarzt in eurer Umgebung.
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