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Boris Becker konnte bislang als einziger Deutscher die US Open gewinnen. Für das diesjährige Finale traut er Alexander Zverev den Titel zu. Der 29-Jährige habe sein Spiel stark verbessert.
Boris Becker konnte bislang als einziger Deutscher die US Open gewinnen. Für das diesjährige Finale traut er Alexander Zverev den Titel zu. Der 29-Jährige habe sein Spiel stark verbessert.
Tennislegende Boris Becker konnte als bislang letzter deutscher Tennisprofi im Jahr 1989 die US Open gewinnen. Am Sonntag schickt sich Alexander "Sascha" Zverev an, Becker nachzufolgen. Für Becker ist Zverev gegen US-Spieler Ben Shelton "der Topfavorit." Die bisherigen Matches gegen Shelton konnte Zverev alle gewinnen. Gleichwohl habe er die Herausforderung, gegen den Lokalmatadoren und die US-Fans zu bestehen." Und: Shelton ist nach seinem Fünf-Satz-Krimi im Viertelfinale gegen Carlos Alcaraz in aller Munde.
Becker lobt die Entwicklung Zverevs in diesem Jahr. In allen vier Grand-Slam-Turnieren stand der Hamburger mindestens im Halbfinale, nach den French Open, die er gewann, und Wimbledon steht er nun im dritten Finale in Folge. "Es ist wirklich ein unglaubliches Jahr, dass Zverev bis jetzt gespielt hat. Wirklich außergewöhnlich", sagte Becker.
Die Steigerung Zverevs in diesem Jahr führt Becker darauf zurück, dass dieser sein Spiel veränderte, etwas offensiver und näher an der Grundlinie: Nach der Winterpause kam Zverev "zurück wie ein neuer, besserer Sascha Zverev", sagte Becker.