Wir wollen ein Baby! - Trans und trotzdem Papa
Ähnlich geht es Alina und Daniel. "Ich greife mittlerweile nach jedem Strohhalm", gesteht die 36-Jährige während einer Fruchtbarkeitsakupunktur. Gleich ihre erste künstliche Befruchtung war erfolgreich, und ihr allergrößter Wunsch ging in Erfüllung. Doch ihr inzwischen dreijähriger Sohn soll ein Geschwisterchen bekommen. Alina startet daher nun schon die siebte künstliche Befruchtung und reist dazu auch aus Kostengründen regelmäßig nach Prag. Romantik in der Intimität sei im Moment nicht groß da, beschreibt sie es: "Wenn man im Versuch drin ist, dann ist das einfach Abliefern. Ich glaube, so ein Kinderwunsch ist eine der krassesten Beziehungsproben für die Ehe."
"Für uns als Frauenpaar ist besonders herausfordernd, da wir immer auf einen Samenspender angewiesen sind", sagt Sabrina. Ihre Frau Katharina sollte das erste Kind des Paares zu Welt bringen. Dazu hatten sie Kontakt mit Hunderten potenziellen Spendern. "Da wird keinerlei intimer Kontakt stattfinden", da sind sich beide sicher. Doch dann verläuft die Kinderwunschreise der beiden anders als gedacht.