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Finanzen

Neben rechtlichen Vorschriften wie den Rundfunkstaatsverträgen, bilden interne Vorschriften und Leitlinien wie die Selbstverpflichtungserklärung die Basis unseres Handelns.

Der Rundfunkstaatsvertrag sieht die Abgabe von Selbstverpflichtungserklärungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im zweijährigen Turnus vor.

15 Cent pro Tag, 1 Euro pro Woche

Die Programme des ZDF kosten den Beitragszahler weniger als 15 Cent pro Tag und gerade einmal einen Euro pro Woche.
17,50 Euro zahlt jeder Haushalt seit dem 1. April 2015 monatlich an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. 4,32 Euro, rund eine halbe Kinokarte, das ist der Betrag, den das ZDF davon bekommt - für das volle Programm der gesamten Senderfamilie: ZDF-Hauptprogramm, ZDFneo, ZDFkultur, ZDFinfo und ZDFmediathek. Jeden Monat, sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang.

3sat, Phoenix und der Kinderkanal werden direkt aus den Haushalten des ZDF und der Landesrundfunk-anstalten der ARD finanziert. Für ARTE ist ein jährliches Beitragsaufkommen festgelegt. In dem Rundfunkbeitrag, den ARD und ZDF gemeinsam bekommen, ist die jeweils 50-prozentige Beteiligung an diesen Partnerprogrammen bereits enthalten.

Link auf Finanzen-Beitrag des Unternehmens

Entsprechend den Vorgaben des europäischen Rechts veröffentlicht das ZDF an dieser Stelle seine Grundsätze zur Transparenz der Geschäftspolitik im Bereich der Sportrechte.

Beitragslast der Haushalte im Rahmen halten

Das ZDF finanziert sich nicht allein durch Erträge aus dem Rundfunkbeitrag, sondern teilweise auch durch Einnahmen aus ausgestrahlten Werbespots und aus Sponsoring - gemäß Paragraf 29 des Staatsvertrags.

Werbefernsehen

Werbung ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk rechtlich eine gleichrangige, wirtschaftlich eine nachgeordnete zweite Finanzierungsart. Eine überwiegende Finanzierung durch Werbung hat der Gesetzgeber zum Schutz der Programmautonomie und zur Sicherung der gesetzlich festgeschriebenen Grundversorgungsaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht gewollt. Die Mischfinanzierung aus Rundfunkbeitrag und Werbung ist dagegen geeignet, die Programmgestaltungsfreiheit von ARD und ZDF zu stärken. Vor der Einführung des privatwirtschaftlichen Rundfunks in Deutschland finanzierte sich das ZDF zu circa 40 Prozent aus Werbung. Heute ist dieser Finanzierungsanteil auf unter zehn Prozent zurückgegangen.

Wie viel Werbung wann?

Private Rundfunkveranstalter dürfen 20 Prozent ihrer täglichen Sendezeit mit Werbung füllen. In der Regel heißt das: drei bis vier Stunden Werbung pro Tag und Programm. Hinsichtlich der Werbesendungen von ARD und ZDF sind durch den Staatsvertrag folgende Rahmenbedingungen festgelegt: Werktäglich dürfen höchstens bis zu 20 Minuten Werbung ausgestrahlt werden. Nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ist es für ARD und ZDF generell verboten, Werbung zu senden. Das ZDF strahlt in der Regel werktäglich sieben Werbeinseln aus. Die durchschnittliche Länge beträgt dabei lediglich 2.39 Minuten (Jahr 2012). Die Ausstrahlung eines 30-Sekunden-Werbespots kostet im Jahr 2013 zwischen 2.700 Euro und 29.160 Euro, je nach Werbeinsel und Monat. Der Jahresdurchschnittspreis liegt bei rund 15.930 Euro für 30 Sekunden Werbung. Werbung ist nur für wirtschaftliche Zwecke, nicht aber für politische Ziele oder religiöse und weltanschauliche Überzeugungen erlaubt.

Trennung von Werbung und Programm

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Werbesendungen vom übrigen Programm deutlich zu trennen sind - durch optische oder akustische Signale. Das ZDF hat als Beitrag zur Auflockerung der Werbeblöcke und als Übergang zwischen den Werbespots seit der ersten Werbesendung im April 1963 die Mainzelmännchen eingesetzt.

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