Große Teile Asiens sind von Trockengebieten wie Wüsten und Steppen geprägt. Die Terra X-Doku schildert, mit welchen verblüffenden Strategien Wildtiere mit den extremen Bedingungen zurechtkommen.
Die jüngste Wüste der Erde
Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn – die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden.
Komorane werden zu Kannibalen
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Streamen ab 19. November 2025
TV-Erstausstrahlung ZDF am 18. Januar 2026, 19:30 Uhr
Film von Nick Green
Redaktion TV Axel Gomille
Redaktion Online Michael Büsselberg
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