"Die sieben Geheimnisse der NVA": Graphic Novel: Zwei Männer stehen in einer ehemaligen NVA-Schaltzentrale.
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Die sieben Geheimnisse der NVA
  • 01.10.2020

Die Nationale Volksarmee bestimmte das Alltagsbild der DDR. Mit fast 170 000 Soldaten in ständiger Gefechtsbereitschaft und mit moderner, meist sowjetischer Waffentechnik ausgerüstet.

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Die sieben Geheimnisse der NVA

Die Nationale Volksarmee bestimmte das Alltagsbild der DDR. Mit fast 170 000 Soldaten in ständiger Gefechtsbereitschaft und mit moderner, meist sowjetischer Waffentechnik ausgerüstet.

Die NVA bildete die wichtigste Stütze der Roten Armee bei einem eventuellen Kriegsausbruch. Ein umfangreiches Netz an Militärübungsplätzen, Waffenbunkern und Panzer-Straßen überzog das kleine Land. Die Armee und die Verteidigungsbereitschaft hatten Vorrang.

Verweigerung nicht möglich

Alles andere musste zurückstehen. Die NVA war anfangs eine Freiwilligenarmee. Die Wehrpflicht wurde 1962 eingeführt. Der Grundwehrdienst dauerte 18 Monate; zu ihm wurden Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren eingezogen. Eine Verweigerung war nicht möglich. Gefängnis oder ein Strafeinsatz bei den gefürchteten Bausoldaten waren die Konsequenz.

Sieben Geheimnisse will die Dokumentation schildern. Zum Beispiel die Angriffspläne der NVA. In den streng geheimen Operationsplänen für den Tag X war vorgesehen, in sieben Tagen die niederländische Grenze zu erreichen. Oder das Spitzel-Netz mit dem Spitznamen "Gummi-Ohren", die der Stasi unterstanden und in jede NVA-Einheit integriert waren.