37 Grad - die Einzeldokus - Helfen im Krisengebiet
Kein Lehrbuch der Welt bereitet sie vor auf das, was sie erwartet: Ärzte und Pflegekräfte, die aus der friedlichen Heimat in ein Krisengebiet reisen, um dort zu helfen, wo es am nötigsten ist.
Einsatz im Sudan
Mirja (50) arbeitet als Krankenschwester auf der Intensivstation im Klinikum Herford. Im Ausland zu arbeiten ist ein alter Traum, den sie sich jetzt erfüllen möchte - trotz der Bedenken ihres Partners und ihrer Tochter, die zu Hause bleiben. Im Krankenhaus im Sudan wird von ihr weit mehr erwartet als die Pflege der Patienten: Sie soll auch Diagnosen stellen und Medikamente verschreiben – was in Deutschland nur Ärzte tun dürfen. Sie assistiert einheimischen Operateuren, die keine medizinische Ausbildung besitzen – und das alles ohne fließend Wasser und mit begrenztem Strom. Mirja kommt an ihre Grenzen.
Perspektivwechsel
Der Film begleitet die Protagonistinnen vor ihrem Aufbruch in Deutschland, auf der langen Reise in den Sudan und zurück in die Heimat. Strapazen, Entbehrung und andauernde Gefahr - aber auch viele Menschenleben, die gerettet werden. 37 Grad zeigt, wie sich durch diese Erfahrung der Blick der beiden Frauen auf Deutschland und die Welt verändert.