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Geraubte Kunst - Millionen für den Terror

Regelmäßig tauchen gestohlene Antiquitäten aus Kriegsgebieten illegal auf dem Kunstmarkt auf. Der Schmuggel füllt die Kassen von Milizen und Terroristen. Es ist ein Millionengeschäft.

Videolänge:
44 min
Datum:
25.09.2020
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.09.2023, in Deutschland

Nach der Zerstörung der syrischen Stadt Palmyra durch den IS boomt der Schwarzmarkt mit geraubten Antiquitäten. Archäologen und Polizeieinheiten arbeiten länderübergreifend zusammen, um Schmuggler und Verkäufer zu entlarven und dem Kunstraub ein Ende zu setzen.

Lange Zeit ist Libyen im Fokus der Schmuggler. Über Facebook und in Chats tauschen sie sich über die Techniken des Grabraubes aus, vermitteln Antiquitäten zu horrenden Preisen und verhandeln mit professionellen und privaten Kunstsammlern aus aller Welt. Selbst in Museen und auf großen Kunstmessen sind die sogenannten Blutantiquitäten zu finden. Legitime Papiere sind leicht zu fälschen. Ein Gesetz macht möglich, dass der Kauf einer gestohlenen Antiquität "in gutem Glauben" keine Straftat ist.

Geld für den Terror

Kuratoren und Händler nehmen das Fälschen der Unterlagen in Kauf, um an die begehrten Stücke zu kommen. Und sie akzeptieren stillschweigend, dass ihr Handel eine der größten Terrororganisationen der Welt finanziert: den IS. Bei ihren Raubzügen durch besetzte Gebiete sammeln die IS-Soldaten und Anhänger die lokalen Kunstwerke. Der Verkauf bringt ihnen das Geld für Waffen und Technik. In Daesh drohen die Milizen den Mitarbeitern eines Museums monatelang mit dem Tod, sollten sie die antiken Gegenstände nicht herausgeben.

Mit versteckter Kamera begleitet ein Team von Journalisten Ermittler und Spezialisten auf der ganzen Welt, um den internationalen Kunstraub aufzudecken. Von Paris über Spanien bis nach Libyen begleiten sie Polizisten, sprechen mit Kunsthändlern und machen so auf die schwerwiegenden Konsequenzen des Kunst-Schmuggels aufmerksam.

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