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Kampf um Caesars Erbe: Entscheidung bei Philippi (1/2)

Nach der Ermordung Julius Caesars im Jahr 44 vor Christus streiten die Anhänger von Monarchie und Republik um die Macht. Es kommt zu einem Machtvakuum. Ein Bürgerkrieg wird entfacht.

Beitragslänge:
44 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.02.2020, in Deutschland

Auf der einen Seite stehen Antonius, Caesars rechte Hand, sowie Octavian, Caesars Adoptivsohn. Auf der anderen Seite stehen die Republikaner Brutus und Cassius, die Anführer des Attentats auf Diktator Caesar. 42 vor Christus kommt es zur Schlacht bei Philippi.

Republik oder Alleinherrschaft?

Der bürgerkriegsähnliche Kampf bei Philippi im Herbst des Jahres 42 vor Christus kann als Stellvertreterkampf für die Staatsform Roms gesehen werden. Die Attentäter Julius Caesars sind leidenschaftliche Verfechter der Republik Rom. Sie akzeptieren keine Alleinherrschaft und haben aus diesem Grund den Diktator Caesar im Senat ermordet.

Wohingegen die sogenannten Caesarianer, also die Anhänger Caesars, die Macht eines Einzelnen fordern. Octavian und Antonius verbünden sich, haben aber ein Eigeninteresse. Beide sehen sich auch als alleinige Erben Roms. Nach ihrem Sieg bei Philippi teilen die beiden Rom in zwei Herrschaftsgebiete auf. Es kommt vorläufig zum Frieden, bis aus Verbündeten Rivalen werden.

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