Wunderwerke der Weltgeschichte - Die Grabeskirche – Heiligtum der Christen
Die Grabeskirche im Herzen Jerusalems auf dem Golgatha-Felsen: Dort soll Jesus gekreuzigt und begraben worden sein. Ein imposanter Bau, der einem architektonischen Labyrinth gleicht.
Vom Bau bis zur Zerstörung
Die Ädikula – ein kleines Bauwerk zum Schutz des vermeintlichen Jesus-Grabes – ist das unverkennbare Herzstück des Monuments. Auch sie gibt Aufschluss über die unterschiedlichen Bauphasen der Grabeskirche.
Auf den ersten konstantinischen Bau in der Spätantike folgt die Zerstörung des Heiligtums – der sechste Kalif der Fatimiden, al-Hakim, lässt die Grabeskirche bis aufs Fundament zerstören. Im 11. Jahrhundert erst wird sie wieder errichtet - diesmal mit eigenem Raum für den Golgatha-Felsen, Mosaiken und einer Säulengalerie.
Die Kreuzritter und der Wiederaufbau
Welche Techniken verbergen sich in diesem Monument? Was verraten die Bauphasen über ihre jeweilige Epoche? Und mit welchen Methoden versuchen Restaurateure und Ingenieure, das Heiligtum für nachfolgende Generationen zu erhalten?