- 2025
Mala Emde liest das Tagebuch der Anne Frank: Wie lebte es sich als Teenager im Versteck vor den Nazis? Welche seelischen Nöte und Ängste hatte sie?
Anne Frank. Tagebuch einer Jugendlichen
Mala Emde liest das Tagebuch der Anne Frank: Wie lebte es sich als Teenager im Versteck vor den Nazis? Welche seelischen Nöte und Ängste hatte sie?
Leben unter den Restriktionen der Nazis
Die Restriktionen und Gefahren werden immer bedrohlicher, sodass die Familie Frank im Frühjahr 1942 in einem Versteck untertaucht. In diesem Hinterhaus schreibt Anne Frank Tagebuch über die Ereignisse im Versteck, aber auch über ihre Gefühle und Gedanken. Ihr Schreiben hilft ihr, die Zeit im Verborgenen zu überstehen.
Mala Emde liest die Tagebucheinträge
Im August 1944 wird Anne zusammen mit den anderen Untergetauchten von der Polizei entdeckt und verhaftet. Trotz Hausdurchsuchung kann ein Teil ihrer Aufzeichnungen vor den Nazis gerettet werden. Die Familie Frank wird erst ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert, bevor Anne und ihre Schwester weiter nach Bergen-Belsen geschickt werden. Dort sterben beide 1945 an den Folgen einer Fleckfieber-Erkrankung. Ihr Vater Otto überlebt als einziger der Untergetauchten aus dem Hinterhaus den Krieg und publiziert Annes Tagebuch.
Der Dokumentarfilm "Anne Frank. Tagebuch einer Jugendlichen" von Alexandre Moix ist nicht einfach ein weiterer Film über Anne Frank, sondern vielmehr eine zeitgenössische und notwendige Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus in einem angespannten Moment der europäischen Geschichte. Er erzählt auf eindrückliche Weise von Anne Frank und den zwei Jahren, die sie sich, gemeinsam mit anderen, in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten versteckte. Durch ihre Tagebucheinträge – gelesen von Mala Emde – bekommt Anne Frank eine Stimme und lässt die Zuschauenden eintauchen in den Alltag, die Freuden, die Hoffnungen und die Ängste eines 13-jährigen jüdischen Mädchens.