ME/CFS kann das Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen fundamental verändern. Licht, Geräusche oder Berührungen werden für manche kaum noch erträglich, selbst alltägliche Dinge können zur Belastung werden. Jahrelang fühlten sich viele Betroffene von Politik und Gesundheitssystem nicht gesehen. Doch nun kommt Bewegung in die Forschung. Gibt es endlich Grund zur Hoffnung auf eine wirksame Behandlung?
Beim gemeinsamen Panel von 37° und TRU Doku treffen persönliche Erfahrungen auf wissenschaftliche und politische Perspektiven. Johanna Müller erzählt vom Leben ihrer schwer an ME/CFS erkrankten Schwester Mia und davon, wie die Krankheit auch den Alltag von Angehörigen bestimmt. Joana Welsing und Johanna Wolff berichten von ihrer Freundin Kathi, die schwer an ME/CFS erkrankte und sich schließlich für einen assistierten Suizid entschied.
Mit Prof. Dr. med. Carmen Scheibenbogen, einer führenden ME/CFS-Forscherin an der Charité Berlin, und Prof. Dr. Norbert Suttorp, Facharzt Infektiologie, Co-Sprecher Arbeitsgruppe Leopoldina, richtet sich der Blick zugleich auf Medizin und Forschung: Wo steht die ME/CFS-Forschung heute? Welche Perspektiven gibt es für eine Behandlung? Und was können neue Forschungsanstrengungen für Betroffene bedeuten?
Dabei geht es auch um die gesellschaftliche und politische Verantwortung. Warum wurde ME/CFS so lange zu wenig beachtet? Welche Versäumnisse müssen aufgearbeitet werden? Und wie können Forschung, Medizin und Politik dazu beitragen, Betroffenen und ihren Familien neue Perspektiven zu eröffnen?
ZDF-Host Eric Mayer bringt die unterschiedlichen Erfahrungen und Positionen zusammen. Ein Panel über eine schwerwiegende Erkrankung, Menschen, die um Sichtbarkeit kämpfen, ihre Angehörigen und die zentrale Frage: Wie viel Hoffnung gibt es bei ME/CFS heute?
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