Schwesig zur Olympia-Bewerbung: "Wir wollen dabei sein"
Interview
Schwesig zur Olympia-Bewerbung:"Wir wollen dabei sein"
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Olympia 2040 in Deutschland? Ministerpräsidentin Schwesig spricht im Morgenmagazin über die Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern - und bezieht Stellung zu einem heiklen Thema.
"Sport hat die Kraft, die wir für unsere Gesellschaft brauchen", so Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Die Spiele in Paris sollten "für uns die Motivation sein, dass sich Deutschland wieder für Spiele bewirbt".26.07.2024 | 6:49 min
Welche Herausforderungen bringt eine Bewerbung Deutschlands als Austragungsort für die Olympischen Spiele mit sich? Und welche Rolle kann dabei Mecklenburg-Vorpommern spielen? Darüber sprach die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und derzeitige Bundesratspräsidentin, Manuela Schwesig (SPD), mit dem ZDF-Morgenmagazin. ZDFheute fasst die wichtigsten Aussagen zusammen. Das sagt Schwesig...
...zur deutschen Olympia-Bewerbung 2040:
Manuela Schwesig begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung den Deutschen Olympischen Sportbund bei einer Bewerbung für die Olympischen Spiele 2040 unterstützen möchte.
Sport hat die Kraft, die wir für unsere Gesellschaft brauchen: Zusammenhalt, Teamgeist.
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Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Paris auf der Seine ist ein gut gehütetes Geheimnis. Doch klar ist, es dürfte eine überaus pompöse Show werden.26.07.2024 | 2:15 min
Schwesig hob hervor, dass Deutschland bereits bei anderen Großveranstaltungen wie der Fußball-EM gezeigt habe, ein "tolles Gastgeberland" zu sein. In einer möglichen Austragung der Spiele sieht sie auch wirtschaftliche Chancen und betonte, dass es in Deutschland möglich sei, bestehende Sportstätten zu nutzen und weiterzuentwickeln.
...zur Rolle Mecklenburg-Vorpommerns bei Olympia:
Die Ministerpräsidentin warb ausdrücklich für Rostock-Warnemünde als möglichen Austragungsort für Segelwettbewerbe.
Wir in Mecklenburg-Vorpommern wollen mit unserem besten Segelrevier Rostock-Warnemünde dabei sein.
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Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern
Es sei bereits viel Geld in die Sportinfrastruktur geflossen, so Schwesig: Das Bundesland habe "kräftig investiert in einen tollen Sportboothafen", es werde gerade eine Segelsport-Schule gebaut, ein riesiger Strand sei vorhanden, "wo viele Bürgerinnen und Bürger auch wirklich teilhaben können." Die Einrichtungen, beispielsweise der geschaffene Wohnraum für Athleten, sollen auch nach den Olympischen Spielen weiter genutzt werden können: Wenn das Land "auch dauerhaft etwas davon hat, dann sind das ja wichtige und gute Investitionen", so Schwesig.
Mit der Feier auf der Seine werden heute die Olympischen Spiele in Paris offiziell eröffnet. Die deutschen Athleten blicken mit Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe.26.07.2024 | 1:31 min
Die Ministerpräsidentin verwies darauf, dass ihr Bundesland jährlich bereits Millionen von Touristen empfange und man sich über internationale Gäste freue. Die Olympischen Spielen seien eine Chance, den Standort Deutschland noch bekannter und beliebter zu machen.
...zum Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen:
Auf die Frage nach dem Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen bezog Schwesig klar Stellung: Sie unterstütze diese Entscheidung ausdrücklich. "Die Olympischen Spiele stehen für Frieden", erklärte sie. Sie verwies auf den brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine und das menschliche Leid, das dadurch verursacht werde. Die Trennung von Sport und Politik sei in diesem Fall nicht angebracht. Schwesig verwies auf ihre eigenen Erfahrungen bei einem kürzlichen Besuch in der Ukraine. Vor diesem Hintergrund sei der Ausschluss Russlands richtig.
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