Lesch sieht Schwartz - No Regrets - Sterben ohne Reue
- Gesellschaft
- Talk
- hintergründig
- 01.11.2023
- ZDF
Dem Tod entgegenzutreten, ohne etwas zu bereuen. Das wünschen sich viele Menschen auf dem Sterbebett, doch nicht allen ist das vergönnt. Was sind die häufigsten Regrets?
Mit sich selbst und anderen im Reinen sein
In der christlichen Tradition gibt es die "Ars moriendi", die "Kunst des Sterbens". Entstanden im Mittelalter, als Pest und andere Krankheiten die Menschen heimsuchten, wurde der Gedanke entwickelt, immer auf den Tod vorbereitet und sich seiner Endlichkeit bewusst zu sein. Dabei ging es vor allem darum, nicht zu sündigen. Übersetzt in die Moderne könnte dieser Gedankengang vielen helfen, überhaupt mal an den Tod zu denken und sich mit wichtigen Fragen zu befassen. Denn sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, ist nicht gerade beliebt. Laut einer Umfrage denken nur 20 Prozent der Deutschen häufig an den Tod, der Rest eher selten bis gar nicht.
Denkanstöße rund um die Reue
Denkanstöße rund um die Regrets stehen im Mittelpunkt der siebten Folge von "Lesch sieht Schwartz". An Allerheiligen philosophieren Naturwissenschaftler Harald Lesch und Theologe Thomas Schwartz über das Sterben ohne Reue während einer Schiffsfahrt auf dem bayrischen Chiemsee mit Blick auf das Alpenpanorama in der Ferne.
Der Naturwissenschaftler und der Geistliche
Thomas Schwartz ist römisch-katholischer Priester, Theologe, Honorarprofessor, Autor, Verleger und Fernsehmoderator. Zusammen mit Harald Lesch hat er mehrere Bücher veröffentlicht und die BR-Alpha-Reihe "Alpha bis Omega" moderiert. Thomas Schwartz ist außerdem Hauptgeschäftsführer des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis.
In der christlichen Tradition gibt es die "Ars moriendi", die "Kunst des Sterbens". Entstanden im Mittelalter, als Pest und andere Krankheiten die Menschen heimsuchten, wurde der Gedanke entwickelt, immer auf den Tod vorbereitet und sich seiner Endlichkeit bewusst zu sein. Dabei ging es vor allem darum, nicht zu sündigen. Übersetzt in die Moderne könnte dieser Gedankengang vielen helfen, überhaupt mal an den Tod zu denken und sich mit wichtigen Fragen zu befassen. Denn sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, ist nicht gerade beliebt. Laut einer Umfrage denken nur 20 Prozent der Deutschen häufig an den Tod, der Rest eher selten bis gar nicht.
Hätte man also nur noch wenige Tage zu Leben: an was denkt man, was würde man tun, was könnte man noch tun und worauf hofft man? Diese Fragen gehen weit über die heutzutage beliebten "Bucket Lists" hinaus. Was bringt mir auch ein Fallschirmsprung oder ein letzter Tag am Meer, wenn ich mich nicht mit Menschen versöhnt habe, die mir mal wichtig waren? Und kann ich friedvoller und entspannter sterben, wenn ich religiös bin und an ein Leben nach dem Tod glaube?
Denkanstöße rund um die Regrets stehen im Mittelpunkt der siebten Folge von "Lesch sieht Schwartz". An Allerheiligen philosophieren Naturwissenschaftler Harald Lesch und Theologe Thomas Schwartz über das Sterben ohne Reue während einer Schiffsfahrt auf dem bayrischen Chiemsee mit Blick auf das Alpenpanorama in der Ferne.
Harald Lesch ist Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator. Er moderiert die ZDF-Wissenschaftsreihe "Leschs Kosmos", die "Terra X"-Reihe: "Faszination Universum" und zahlreiche andere "Terra X"-Sendungen sowie den YouTube-Kanal "Terra X Lesch &Co". Harald Lesch erhielt zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis 2018 und 2020.
Thomas Schwartz ist römisch-katholischer Priester, Theologe, Honorarprofessor, Autor, Verleger und Fernsehmoderator. Zusammen mit Harald Lesch hat er mehrere Bücher veröffentlicht und die BR-Alpha-Reihe "Alpha bis Omega" moderiert. Thomas Schwartz ist außerdem Hauptgeschäftsführer des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis.