RFK Jr. wächst als eines von elf Kindern in einer der berühmtesten Familien der westlichen Welt auf. Schon früh ist sein Leben geprägt von öffentlicher Aufmerksamkeit, Erwartungen und Privilegien einerseits – und Tragödien andererseits.
Nach der Ermordung seines Vaters 1968 durchläuft der junge Robert mehrere Privatschulen – doch er entwickelt eine schwere Drogensucht. Heroin, Kokain, LSD und Marihuana – RFK Jr. nimmt es über viele Jahre nicht nur selbst, sondern stellt es nach Angaben seiner Cousine Caroline Kennedy auch seinen Familienmitgliedern ständig zur Verfügung. Das Bild vom perfekten Kennedy-Erben wird endgültig zerstört, als seine Sexsucht und seine vielen Affären ans Licht kommen.
Als Anwalt engagiert er sich für Umwelt- und Gesundheitsthemen. Er nutzt seinen bekannten Namen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, und wird zugleich zu einer polarisierenden Figur in der amerikanischen Öffentlichkeit. Immer wieder vertritt er wissenschaftlich umstrittene oder längst widerlegte Behauptungen und kritisiert staatliche Institutionen.
Er bricht mit seiner Familie und der Demokratischen Partei, wird zum Gesicht der sogenannten MAHA-Bewegung und 2025 schließlich zum US-Gesundheitsminister in der neuen Trump-Regierung. In den Augen seiner Kritiker für die Gesundheitspolitik eine Katastrophe.
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