auslandsjournal - SO GEHT FRIEDEN! - Wie Vertrauen aufbauen?
- 2026
Was kommt, nachdem die Waffen schweigen? Wir wollen zeigen, was es heißt, aufeinander zuzugehen, Wunden vergangener Konflikte zu heilen und Vertrauen aufzubauen.
- Neue Folge
- Politik
- Dokumentation
- erkenntnisreich
- 2026
- ZDF
Was kommt, nachdem die Waffen schweigen? Wir wollen zeigen, was es heißt, aufeinander zuzugehen, Wunden vergangener Konflikte zu heilen und Vertrauen aufzubauen.
Die internationale Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf und Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern.
Im zweiten Teil der Reihe "auslandsjournal – SO GEHT FRIEDEN! Wie Vertrauen aufbauen?" treffen sie Menschen in Syrien, Uruguay, Nordmazedonien und Vietnam.
Syrien - Auf den Trümmern des Krieges
In Syrien, wo der Frieden noch so frisch ist, müssen Trümmer beseitigt und Gräben überwunden werden. Welche Faktoren können eine traumatisierte und gespaltene Gesellschaft wieder einen? Die Filmemacher zeigen ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden.
Uruguay - Narben der Militärdiktatur
In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Was braucht eine Gesellschaft, um mit den Narben der Vergangenheit umzugehen?
Nordmazedonien - Lernen, Traumata zu überwinden
Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Traumatisierte Eltern geben Verhaltensweisen an ihre Kinder weiter. In Nordmazedonien zeigt ein neurowissenschaftliches Pionierprojekt, wie das Gehirn lernen kann, Traumata zu verarbeiten.
Vietnam - Spuren des Krieges
Noch immer liegen Blindgänger in den Böden. Umweltgifte verändern bis heute die DNA vietnamesischer Kinder. Generationen leiden unter den Spuren des Krieges. Aber den Menschen ist wirtschaftliches Vorankommen wichtiger als die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Bis heute ist Vietnam ein verschlossenes Land, das seinen eigenen Weg zu gesellschaftlichem Frieden eingeschlagen hat.
Die Reihe "auslandsjournal – SO GEHT FRIEDEN!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird.