Fremdenlegion - Operation extrem: Häuserkampf und Gipfelsturm
Die Fremdenlegion im Extremtraining: Häuserkampf in den Gassen Korsikas, Grenzerfahrungen in den eisigen französischen Alpen. Schonungslose Herausforderungen für Frankreichs Elitekämpfer.
Natur als mächtigster Gegner
Unter den Legionären in Schnee und Eis sind auch solche, für die Schnee bislang ein völlig fremdes Element ist: Rekruten aus Afrika oder Südamerika müssen innerhalb von nur drei Wochen das Skifahren lernen – und nicht nur das: In der Finalwoche des Grundkurses verschärfen sich die Bedingungen auf 2500 Metern Höhe. Die Männer übernachten in selbst gebauten Iglus, trainieren das Schießen bei extremem Frost und perfektionieren das Abseilen mit Skiern im steilen Fels. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die eigenen körperlichen Grenzen.
Parallel dazu trainieren die Fallschirmjäger in den Bergen Korsikas für die moderne Kriegsführung. Das Szenario: ein Konflikt gegen einen gleichwertigen Gegner im direkten Aufeinandertreffen. Durch den Einsatz von Drohnen wird das Schlachtfeld gläsern.
Spektakulärer Häuserkampf inmitten von Touristen
Neben den Soldaten und Offizieren ordnen renommierte Experten das Geschehen ein: Dr. Ronja Kempin (Stiftung Wissenschaft und Politik) analysiert die französische Militärpolitik, während der Historiker und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Christian Koller (Autor des Standardwerks "Die Fremdenlegion. Kolonialismus, Söldnertum, Gewalt 1831 – 1962") die historischen Hintergründe beleuchtet. Für diese Dokumentation wurde im Oktober auf Korsika und im Februar in Valloire gedreht.