Die Piloten befürchten einen Brand an Bord. Doch sie wissen nicht, von wo er sich ausbreitet. Der Rauch erreicht schließlich auch das Cockpit. Und es bleiben nur Minuten, um eine Katastrophe zu verhindern. Sie müssen die Maschine notlanden.
Giftiger Rauch in der Kabine
Der British-Airways-Flug 422 verlässt im Sommer 2019 London-Heathrow in Richtung Valencia in Spanien. Schon früh bemerken Passagiere einen eigenartigen Geruch. Vielleicht Kerosin? Doch niemand ist ernsthaft beunruhigt. Kurz vor dem Ziel dann: ein lauter Knall. Der Bordcomputer warnt: möglicher Triebwerksausfall.
Die Piloten entscheiden sich, trotzdem in Valencia zu landen. Doch beim Landeanflug breitet sich immer mehr giftiger Rauch in der Kabine aus. Die Passagiere können kaum noch atmen, die Sicht ist eingeschränkt. Die Piloten befürchten ein Feuer an Bord und entschließen sich zu einer Notlandung.
Heißes Öl in der Luftzufuhr
Die Landung gelingt, doch damit ist die Gefahr noch nicht gebannt. Die Crew kann die Türen nicht öffnen, solange sie nicht sicher weiß, ob möglicherweise Feuer die Fluchtwege blockiert. Erst nach quälend langen Minuten können die Passagiere die rauchgefüllte Kabine über Notrutschen verlassen. Eine Untersuchung ergibt schließlich: Heißes Öl war in die Luftzufuhr der Kabine geraten und hatte die Atemluft verunreinigt.
Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt - und überlebt haben.
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