Fight Hard, Fight Fair - MMA-Kämpfer in Deutschland - Die Entscheidung
Auch bei MMA ist irgendwann der Zeitpunkt erreicht, wo man entscheiden muss, wie es weitergeht. Anna Gaul ist erfolgreich, aber will sie Profikämpferin werden? Daniel Weichel fragt sich dagegen, wie lange er den Sport noch ausüben will.
Auch bei MMA ist irgendwann der Zeitpunkt erreicht, wo man entscheiden muss, wie es weitergeht. Anna Gaul ist erfolgreich, aber will sie Profikämpferin werden? Daniel Weichel fragt sich dagegen, wie lange er den Sport noch ausüben will.
Auch Anna Gaul muss sich entscheiden. Die 24-Jährige studiert Medizin und ist gleichzeitig als Amateurin MMA-Welt- und Europameisterin geworden. Will sie Profi werden?
Kämpfe ohne Regeln
Im November 1993 fand im amerikanischen Denver ein Turnier statt, bei dem ebenfalls Athleten verschiedener Kampfsportarten gegeneinander antraten. Veranstalter war die frisch gegründete UFC, Abkürzung für "Ultimate Fighting Championship". Die Kämpfe hatten kaum Regeln. Einige US-Staaten verboten die Turniere. US-Senator John McCain bezeichnete den Sport als "moderne Hahnenkämpfe".
Zu brutal?
Mitte der 2000er-Jahre wurden die Kämpfe der UFC in 36 Ländern ausgestrahlt. Kämpfer wie José Aldo, Georges St-Pierre oder Conor McGregor waren die Aushängeschilder. In Deutschland wurden die Fernsehübertragungen der UFC 2010 verboten. Zu brutal, lautete das Urteil der Medienwächter. 2015 wurde das Verbot aufgehoben. Seitdem boomt MMA auch in Deutschland.