Drei dramatische Ereignisse in Italien, Brasilien und der Türkei zeigen, wie anfällig monumentale Bauwerke sein können - und welche Folgen Konstruktionsfehler, Materialermüdung und Naturgewalten haben.
Morandi-Brücke
Am 14. August 2018 geschieht in Genua das Undenkbare: Mitten in der Stadt stürzt ein Teil der Morandi-Brücke ein. Die Schrägseilbrücke aus Spannbeton gilt lange als Meisterwerk der Ingenieurskunst. Doch gravierende Konstruktionsmängel haben fatale Folgen. Der Brückeneinsturz fordert 43 Menschenleben. Experten rekonstruieren die Ursachen der Katastrophe.
Dammbruch von Brumadinho
Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais bricht 2019 der Damm der Erzmine Córrego do Feijão bei Brumadinho. Jahrzehntelang hält er Abfälle aus dem Bergbau zurück. Nach dem Dammbruch wälzen sich Millionen Kubikmeter Schlamm durch die Landschaft und töten 272 Menschen. Die Dokumentation geht der Frage nach, warum das Bauwerk den Belastungen nicht standhielt.
Zitadelle von Gaziantep
Auch in der türkischen Stadt Gaziantep entstehen schwere Schäden an einem jahrtausendealten Bauwerk. Nach den schweren Erdbeben im Februar 2023 stürzen Teile der historischen Zitadelle ein, während andere Abschnitte unbeschadet bleiben. Warum versagen manche Bauwerke – und andere nicht?
Die Reihe „Geniale Bauwerke der Geschichte“ von ZDFinfo präsentiert außergewöhnliche Bauwerke von der Antike bis zur Neuzeit. Sie zeigt meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren und geht der Frage nach, was diese Konstruktionen über ihre Erbauer und ihre Zeit verraten.
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