- 16.11.2019
Der Kurzfilm handelt von dem jungen Iraker Sad, einem Einwanderer. Er spricht in einem Monolog von sich und seiner Heimat, Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen.
- Drama
- Film
- aufrüttelnd
- 16.11.2019
- 3sat
Der Kurzfilm handelt von dem jungen Iraker Sad, einem Einwanderer. Er spricht in einem Monolog von sich und seiner Heimat, Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen.
Der Film zeigt Macht aus zweierlei Perspektiven: zunächst die Macht der sich überlegen fühlenden Menschen gegenüber den Eingewanderten, die diese Macht benutzen, um zu demütigen. Weniger offensichtlich, doch nicht weniger schmerzhaft, dann auch die kalten Mechanismen einer Bürokratie, in der man nur Sicherheit findet, wenn man beweisen kann, dass man woanders erschossen würde.
Plädoyer für die Menschlichkeit
Regisseur Ali Tamim hat auf dieser Grundlage einen bedrückend-emotionalen Kurzfilm geschaffen, der die Unsicherheiten und Ängste vor einer drohenden Abschiebung eindrucksvoll vor Augen führt. Der Film lebt durch und von seinem Darsteller Steven Sowah, der die Figur des Sad mit erschütternder Authentizität verkörpert.
Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Steven Sowah - Sad