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Nach dem Einzug ins Pokalfinale legt der VfB Stuttgart auch in der Liga eindrucksvoll nach. Beim hochverdienten Sieg in Bochum trifft Ermedin Demirovic dreifach.
Nach dem Einzug ins Pokalfinale legt der VfB Stuttgart auch in der Liga eindrucksvoll nach. Beim hochverdienten Sieg in Bochum trifft Ermedin Demirovic dreifach.
Drei Tage nach dem 3:1 im Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig hat Vizemeister VfB Stuttgart souverän mit 4:0 (2:0) ibeim VfL Bochum gewonnen und verbucht den ersten Dreier nach zuletzt sechs erfolglosen Ligaspielen in Folge.
Stuttgart von Beginn an am Drücker
Der VfB begann mit Energie und Schwung und erwischte die Bochumer Abwehr ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß. So auch beim Führungstor, als Atakan Karazor einen Eckball per Kopf auf Julian Chabot zurücklegte, der gleich die erste Chance nutzte. Beim 2:0 reichte ein kluger Pass von Atakan Karazor auf Ermedin Demirovic, um die Innenverteidigung zu überrumpeln.
Und der VfL? Sichtlich geschockt, wirkten die Gastgeber schon früh ratlos, selbst über die Zweikämpfe kamen sie nicht ins Spiel. Ein Kopfball von Felix Passlack über das Tor war der erste Annäherungsversuch (23.). Torjäger Myron Boadu hing völlig in der Luft. Stuttgart kontrollierte Ball und Gegner, kombinierte weitgehend ungestört - und hatte Pech mit einem Pfostenschuss von Fabian Rieder (30.). Pfiffe begleiteten die Bochumer in die Halbzeitpause.
Bochum in der Defensive ohne Mittel
Statt mit einem Aufbäumen des VfL begann die zweite Hälfte mit der Entscheidung: Eine Hereingabe von Ramon Hendriks drückte Demirovic über die Linie. Auch die Umstellung auf Viererkette machte Bochums Abwehr nicht stabiler. Zahlreiche Zuschauer strömten schon zu den Ausgängen und verpassten ein weiteres Tor der Gäste.
Die Aufstellungen:
VfL Bochum: T. Horn - Oermann, Ordez, Wittek - Passlack (46. Masovic), Sissoko (84. de Wit), Bero (78. Pannewig), Krauß, Holtmann (68. Broschinski) - P. Hofmann, Boadu (46. Masouras) Trainer: Dieter Hecking