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ZDFheute Video - Hitze und Hagel: Ignoriert die Politik den Extrem-Sommer?

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Hitze und Hagel: Ignoriert die Politik den Extrem-Sommer?
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    Hitze und Hagel: Ignoriert die Politik den Extrem-Sommer?
    • 23.07.2026

    Das Wetter in diesem Sommer ist extrem - über 5.000 Menschen sind wegen der Hitze laut RKI schon gestorben. Woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen tun könnte.

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    • 23.07.2026
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    Das Wetter in diesem Sommer ist extrem - über 5.000 Menschen sind wegen der Hitze laut RKI schon gestorben. Woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen tun könnte.

     Mirko Drotschmann erklärt das derzeitige Extremwetter.
    Die Bundesregierung steht wegen der Hitzewelle in der Kritik: Über 5.000 Menschen sind laut RKI-Schätzung allein im ersten Halbjahr an den Folgen der Hitze gestorben. Gleichzeitig richten Hagel und Starkregen massive Schäden an und Kritiker werfen der Politik vor, zu langsam zu handeln. @MrWissen2go Mirko Drotschmann erklärt, was ihr dazu wissen müsst.

    Warum ist das Wetter gerade so extrem?

    Über weiten Teilen Europas hat sich eine Hitzeglocke festgesetzt. Laut der Forschungsgruppe World Weather Attribution wäre eine Hitzewelle wie die Ende Juni ohne den menschengemachten Klimawandel praktisch nicht möglich gewesen - verglichen mit einer ähnlichen Welle vor 50 Jahren war es damals tagsüber rund 3,5 Grad kühler. Dieselbe Hitze lässt Flüsse wie Rhein, Donau und Elbe austrocknen und sorgt gleichzeitig für heftigen Hagel, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit speichert.

    Was macht das mit Menschen und Wirtschaft?

    Betroffen von der Hitze sind vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Laut Allianz Trade sinkt die Produktivität in Deutschland ab 30 Grad mit jedem weiteren Grad um rund drei Prozent. Setzen sich die Hitzesommer der letzten zehn Jahre fort, könnte Deutschland bis 2030 rund 113 Milliarden Euro verlieren.

    Ist Deutschland darauf vorbereitet?

    Beim Hitzeschutz ist bislang vor allem der Flickenteppich auffällig: Der Bund gibt nur einen Rahmen vor, zuständig sind größtenteils die Länder und Kommunen. Einzelne Städte und Kommunen gehen mit eigenen Hitzeaktionsplänen voran - mit Karten für kühle Orte und Konzepten für Pflegeheime. Bochum baut beispielsweise nach dem Schwammstadt-Prinzip um, damit Regenwasser gespeichert und bei Hitze wieder abgegeben wird. Einen bundesweiten Hitzeschutzplan gibt es aber bis heute nicht.
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