Um dir eine optimale Website von ZDF, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung von ZDF Streaming, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutz-Einstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.
Hitze und Hagel: Ignoriert die Politik den Extrem-Sommer?
23.07.2026
Das Wetter in diesem Sommer ist extrem - über 5.000 Menschen sind wegen der Hitze laut RKI schon gestorben. Woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen tun könnte.
Das Wetter in diesem Sommer ist extrem - über 5.000 Menschen sind wegen der Hitze laut RKI schon gestorben. Woran das liegt und was die Bundesregierung dagegen tun könnte.
Die Bundesregierung steht wegen der Hitzewelle in der Kritik: Über 5.000 Menschen sind laut RKI-Schätzung allein im ersten Halbjahr an den Folgen der Hitze gestorben. Gleichzeitig richten Hagel und Starkregen massive Schäden an und Kritiker werfen der Politik vor, zu langsam zu handeln. @MrWissen2go Mirko Drotschmann erklärt, was ihr dazu wissen müsst.
Warum ist das Wetter gerade so extrem?
Über weiten Teilen Europas hat sich eine Hitzeglocke festgesetzt. Laut der Forschungsgruppe World Weather Attribution wäre eine Hitzewelle wie die Ende Juni ohne den menschengemachten Klimawandel praktisch nicht möglich gewesen - verglichen mit einer ähnlichen Welle vor 50 Jahren war es damals tagsüber rund 3,5 Grad kühler. Dieselbe Hitze lässt Flüsse wie Rhein, Donau und Elbe austrocknen und sorgt gleichzeitig für heftigen Hagel, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit speichert.
Was macht das mit Menschen und Wirtschaft?
Betroffen von der Hitze sind vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Laut Allianz Trade sinkt die Produktivität in Deutschland ab 30 Grad mit jedem weiteren Grad um rund drei Prozent. Setzen sich die Hitzesommer der letzten zehn Jahre fort, könnte Deutschland bis 2030 rund 113 Milliarden Euro verlieren.
Beim Hitzeschutz ist bislang vor allem der Flickenteppich auffällig: Der Bund gibt nur einen Rahmen vor, zuständig sind größtenteils die Länder und Kommunen. Einzelne Städte und Kommunen gehen mit eigenen Hitzeaktionsplänen voran - mit Karten für kühle Orte und Konzepten für Pflegeheime. Bochum baut beispielsweise nach dem Schwammstadt-Prinzip um, damit Regenwasser gespeichert und bei Hitze wieder abgegeben wird. Einen bundesweiten Hitzeschutzplan gibt es aber bis heute nicht.