Rebell, Popstar, Familienmensch
Sein rebellisches Image und der Ausstieg 1995 markieren den Beginn einer Sololaufbahn, die ihn zum "King of Pop" Europas macht. Sein Durchbruch gelingt 1997 mit der Welthymne "Angels", gefolgt von einer Serie von Chartstürmern wie "Rock DJ", "Feel" und "Let Me Entertain You".
Mit insgesamt 18 Brit Awards und über 75 Millionen verkauften Tonträgern hält er Rekorde, die ihn in die UK Music Hall of Fame brachten. Sein legendäres Konzert in Knebworth vor 375.000 Menschen gilt bis heute als Meilenstein der Live-Unterhaltung. Hinter der Fassade des charismatischen Entertainers verbirgt sich jedoch eine komplexe Persönlichkeit.
Williams geht offen mit seinen Kämpfen gegen Depressionen, Suchtprobleme und Diagnosen wie ADHS und Tourette um. Diese Verletzlichkeit macht ihn für Fans weltweit besonders nahbar. Heute findet er Halt in seiner Familie mit Ehefrau Ayda Field und ihren vier Kindern.
Ob als Swing-Sänger, Pop-Gigant oder in seinem Biopic "Better Man" – Robbie Williams bleibt ein Meister der Selbsterfindung, der es versteht, das Publikum zu fesseln, ohne dabei seine menschlichen Abgründe zu verstecken.