Against All Gods
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Against All Gods - Die Hölle öffnet sich

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Die Hölle öffnet sich
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Die Hölle öffnet sich

Während eine Mitbewohnerin ihren Schabbat begeht, zieht es den Rest der Glaubens-WG ins Schwimmbad. Hier fällt Doha auf: Sie ist die einzige Besucherin im Burkini.

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Die Hölle öffnet sich

Während eine Mitbewohnerin ihren Schabbat begeht, zieht es den Rest der Glaubens-WG ins Schwimmbad. Hier fällt Doha auf: Sie ist die einzige Besucherin im Burkini.

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Denis, gekleidet in einem Schutzanzug gekleidet, hockt in einem dunklen Raum auf dem Boden. In der einen Hand hält er eine Taschenlampe, in der anderen den Schlauch eines Staubsaugers.
Große Lebensfragen, unterschiedliche Glaubenswelten und überraschende Begegnungen: In sechs Folgen diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner über Tod, Trennung, Krieg und Klimakrise. Prominente Gäste sorgen für neue Impulse.
Lien wird heute nicht dabei sein, denn es ist Schabbat. Den anderen hat sie ausführlich erklärt, was der wöchentliche Ruhetag für Jüdinnen und Juden bedeutet – und dass auch das Filmen der Glaubens-WG Arbeit ist. Auch das hat an diesem Tag für sie zu ruhen. Ihre Abwesenheit ist spürbar und wirft in der Gruppe Fragen auf: Wer entscheidet, wie streng jemand seinen Glauben lebt? Und was bedeutet Toleranz wirklich?

Dann sorgt der erste Ausflug für die lang ersehnte Flucht vom eigentlich so idyllischen Hof. Nun heißt es Badesachen einpacken, es geht ins Waldbad Colditz. Zwischen Wasserrutsche, Sonnencreme und Pommes genießt die Gruppe eine unbeschwerte Auszeit. Doha präsentiert sich stolz in ihrem Burkini – und merkt schnell, dass sie die einzige vollständig bekleidete Person im ostdeutschen Freibad ist. Die Sechs verbringen einen harmonischen Nachmittag, an dem noch niemand ahnt, was ihnen am Abend bevorsteht.

Zurück auf dem Hof, es ist mittlerweile stockdunkel, liegen sechs Taschenlampen und eine geheimnisvolle Notiz parat. Ihr Weg führt die WG in die Scheune. Dort erleben sie eine immersive Installation mit dem Titel "Sieben Minuten in der Hölle" – eine Interpretation der sieben Todsünden, die sie bildlich erleben, hören und fühlen. Währenddessen setzen sich die Sechs damit auseinander, wie pfleglich der Mensch mit Gottes Schöpfung – also mit seinen Mitmenschen – umgeht. Sichtlich beeindruckt und gefordert diskutiert die Gruppe danach bis in die Nacht: Kann Religion in einer Welt, die permanent zur Maßlosigkeit einlädt, ein Korrektiv sein? Kann der Mensch überhaupt gut sein?