Against All Gods - Die Hölle öffnet sich
Während eine Mitbewohnerin ihren Schabbat begeht, zieht es den Rest der Glaubens-WG ins Schwimmbad. Hier fällt Doha auf: Sie ist die einzige Besucherin im Burkini.
Verfügbar bis
Während eine Mitbewohnerin ihren Schabbat begeht, zieht es den Rest der Glaubens-WG ins Schwimmbad. Hier fällt Doha auf: Sie ist die einzige Besucherin im Burkini.
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Dann sorgt der erste Ausflug für die lang ersehnte Flucht vom eigentlich so idyllischen Hof. Nun heißt es Badesachen einpacken, es geht ins Waldbad Colditz. Zwischen Wasserrutsche, Sonnencreme und Pommes genießt die Gruppe eine unbeschwerte Auszeit. Doha präsentiert sich stolz in ihrem Burkini – und merkt schnell, dass sie die einzige vollständig bekleidete Person im ostdeutschen Freibad ist. Die Sechs verbringen einen harmonischen Nachmittag, an dem noch niemand ahnt, was ihnen am Abend bevorsteht.
Zurück auf dem Hof, es ist mittlerweile stockdunkel, liegen sechs Taschenlampen und eine geheimnisvolle Notiz parat. Ihr Weg führt die WG in die Scheune. Dort erleben sie eine immersive Installation mit dem Titel "Sieben Minuten in der Hölle" – eine Interpretation der sieben Todsünden, die sie bildlich erleben, hören und fühlen. Währenddessen setzen sich die Sechs damit auseinander, wie pfleglich der Mensch mit Gottes Schöpfung – also mit seinen Mitmenschen – umgeht. Sichtlich beeindruckt und gefordert diskutiert die Gruppe danach bis in die Nacht: Kann Religion in einer Welt, die permanent zur Maßlosigkeit einlädt, ein Korrektiv sein? Kann der Mensch überhaupt gut sein?