Wie fühlt es sich an, religiös oder nicht religiös im Osten Deutschlands zu leben? Die WG begegnet Menschen vor Ort und spricht über Vorurteile, Zugehörigkeit und Identität.
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Dann bekommt die WG erneut Besuch: Robert Zillmann, Bürgermeister der Stadt Colditz, lädt zu einer Planwagenfahrt durch seine Heimat ein. Unterwegs spricht er offen über die Spannungsfelder der Region und möchte mit dem Narrativ des problematischen Ostens aufräumen. Ein Zwischenstopp führt die Gruppe in eine evangelische Kirche, wo sie mit der Pfarrerin über Glauben und Religion in Ostdeutschland ins Gespräch kommt.
Die Fahrt endet am Heimatturm, wo die Colditzer das 125-jährige Jubiläum feiern. Dort überreicht Bürgermeister Robert Zillmann der WG eine Kiste mit Losen, die die Sechs in Zufallsbegegnungen mit den Menschen am Heimatturm schicken. In diesen Begegnungen werden mal ernste Fragen, mal augenzwinkernde Aufgaben gestellt. Müde, aber glücklich kehrt die Gruppe zurück auf den Hof – mit der Erkenntnis: "Wild Wild Ost" hat viel zu bieten. Die WG-Zeit neigt sich dem Ende zu, für die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner geht auf dem Hof in Sachsen nur noch einmal die Sonne auf. Doch wird sie, symbolisch gesehen, auch scheinen?