Deutschland im Herbst 2026. Die Feiern zur Wiedervereinigung sind vorbei, ebenso die letzten Wahlen. Der Krieg in der Ukraine dauert an. Die B1 führt von West nach Ost einmal quer durch unser Land. Jo Schück begibt sich auf Spurensuche.
Alte Grenzen und neue Fronten
Die Feiern zum Jahrestag der Wiedervereinigung sind vorbei, ebenso die Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern. Der Krieg in der Ukraine dauert an. Es ist lange her, das "Ende der Geschichte", der Mauerfall und das Ende des Kalten Krieges. Längst gibt es neue – und wieder alte – Fronten.
Die Bundesstraße 1, ehemals Reichsstraße 1, noch länger zuvor die mittelalterliche Via Regia, verband einst Europa über mehr als 1392 km von Aachen bis an die Grenze nach Litauen.
Eine Straße als Zeugnis europäische Geschichte
Es gibt sie noch immer, diese Straße, auch wenn sie gezeichnet ist von den Zeitenwenden. Mal unterbrochen, mal kurz unter einer Autobahn versteckt oder von einer "Umgehung" überschrieben.
Wie geht es denen, die heute längs dieser Straße wohnen, mit den Nachbarn? Was ist für sie Heimat, wie sind sie heute zuhause in Europa? Wo liegen Hoffnungen und Ängste, wo Wut und Mut?
Deutschland im Herbst – Hoffnungen und Ängste
Es gibt charakteristische Orte, die Aufschluss geben entlang dieser vielen Kilometer. Jo Schück begibt sich auf Spurensuche, erkundet Befindlichkeiten von Seelen und Straßen, trifft Zeitzeugen, staunt, was die B1 zu bieten hat und welche Hoffnungen sich für ein vereintes Europa mit ihr verbinden.
Stab
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