"Die Spur: Putins Kanonenfutter": Fotomontage: Ein Porträtfoto von Putin liegt im Hintergrund, davor stehen mehrere bewaffnete Personen in Uniform sowie stilisierte Soldatenfiguren. An der Seite leuchtet das Sendungslogo grün.
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Putins Angriff auf Europa - Putins Kanonenfutter - Wie Ausländer an die Front gelockt werden

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Putins Kanonenfutter - Wie Ausländer an die Front gelockt werden
  • 29.06.2026

Russland braucht Soldaten. Mehr als 200.000 sind im Ukraine-Krieg gefallen. Neue Kämpfer rekrutiert Russland auch im Ausland – als Söldner, mit Geld, Jobs oder Studienversprechen und teils unter Zwang.

Die Spur
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Putins Kanonenfutter - Wie Ausländer an die Front gelockt werden

Russland braucht Soldaten. Mehr als 200.000 sind im Ukraine-Krieg gefallen. Neue Kämpfer rekrutiert Russland auch im Ausland – als Söldner, mit Geld, Jobs oder Studienversprechen und teils unter Zwang.

sehr fragwürdigen Mitteln.Eine Gruppe Inder reiste nach Russland. Sie wollten Urlaub machen. Am Ende fanden sie sich an der Front wieder – zwangsrekrutiert von der russischen Armee. Kein Einzelfall, immer wieder geraten Ausländer in die Fänge russischer Anwerber.
Russland braucht immer neue Soldaten für den Krieg gegen die Ukraine. Doch eine Massenmobilisierung im eigenen Land will der Kreml vermeiden. Stattdessen geraten zunehmend Männer aus dem Ausland in russische Uniformen – aus Kenia, Indien, Nepal, Sri Lanka, Kuba oder Zentralasien. Manche werden mit Geld gelockt, andere mit Arbeits- oder Studienversprechen. Nach ukrainischen Angaben sollen mehr als 18.000 ausländischer Kämpfer auf russischer Seite im Einsatz sein.

ZDF-Reporter Arndt Ginzel recherchiert in der Ukraine, in Kenia und Indien, spricht mit Angehörigen gefallener ausländischer Soldaten, mit Überlebenden und ukrainischen Ermittlern und deckt in seiner Spurensuche auf, wie Russland die wirtschaftliche Not in ärmeren Ländern ausnutzt und mithilfe dubioser Vermittler "Kanonenfutter" für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutiert.

Mehr unter https://diespur.zdf.de

Stab

  • Kamera - Gerald Gerber