Andreas Loose sitzt mittig im Bild auf einer Bank. Er trägt eine dunkelblaue Jacke und einen roten Pullover. In den Händen hält er seinen Blindenstock. Er trägt sein Headset. Man sieht nur seinen Oberkörper. Er grinst in die Kamera.
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Digitale Helfer - Andreas Loose: Blind in Bewegung

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Andreas Loose: Blind in Bewegung

Andreas Loose engagiert sich für mehr Orientierung und Teilhabe im Alltag blinder Menschen. Er zeigt, wie digitale Hilfen Orientierung geben und Barrieren abbauen können.

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Andreas Loose: Blind in Bewegung

Andreas Loose engagiert sich für mehr Orientierung und Teilhabe im Alltag blinder Menschen. Er zeigt, wie digitale Hilfen Orientierung geben und Barrieren abbauen können.

Der 57-jährige Andreas Loose ist bei einem Unfall erblindet. Heute sind digitale Helfer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Sein Wissen bringt er bei der Entwicklung der Fernassistenz-App TOWER ein, die blinden Menschen schnelle Hilfe im Alltag bietet.
Andreas Loose ist immer in Bewegung – und das als blinder Mensch. Bei Rundgängen durch seine Heimatstadt Kassel lässt er sehende Menschen an seinen Erfahrungen und seinem Alltag teilhaben.

Und dann gibt es da noch sein großes Hobby: das Tandemfahren. Mit seinem Piloten legt er gerne Strecken von mehr als 100 Kilometern zurück, spürt den Wind im Gesicht und liebt das Geräusch der Reifen auf dem Asphalt.

Sein Leben wird dabei von verschiedenen digitalen Helfern unterstützt – einen davon hat er sogar selbst mitentwickelt: die Fernassistenz-App TOWER. Sie bietet blinden Menschen schnelle und unkomplizierte Hilfe. Wenn sie beispielsweise etwas verloren haben, orientierungslos sind oder kurzfristig Unterstützung beim Fotografieren benötigen, können sie sich von geschulten Assistentinnen und Assistenten unterstützen lassen.

Heute gehört es zu Andreas Aufgaben, die App bekannter zu machen. Dafür ist er auf der SightCity, der größten internationalen Fachmesse für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. Dort berät und informiert er die Zielgruppe und kann gleichzeitig selbst neue Technologien und Hilfsmittel testen, die ihm den Alltag erleichtern könnten.