Sina schaut in die Kamera, sie trägt eine Brille und schaut etwas ernster. Im Hintergrund die Bildmontage der Alpen.
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Abgestürzt beim Wandern
  • 16.06.2026

Sina ist alleine in den Alpen wandern, als sie den Halt verliert und in die Tiefe stürzt. Schwer verletzt kommt sie zu sich, ihr Handy ist weg. Während sie gegen das Erfrieren kämpft, ist es ein Foto, das zu ihrer Rettung führen könnte.

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Abgestürzt beim Wandern

Sina ist alleine in den Alpen wandern, als sie den Halt verliert und in die Tiefe stürzt. Schwer verletzt kommt sie zu sich, ihr Handy ist weg. Während sie gegen das Erfrieren kämpft, ist es ein Foto, das zu ihrer Rettung führen könnte.

Sina (27), eine naturbegeisterte Berlinerin, reist für den Jahreswechsel 2025/2026 zu Freunden nach Innsbruck. Als die Gruppe am 31. Dezember auf die geplante Wanderung verzichtet, bricht Sina alleine in die Kranebitter Klamm auf. Obwohl das Wetter gut ist, erweist sich die Route als anspruchsvoll und teils schlecht ausgeschildert. Unterwegs teilt sie noch ein Foto über die App BeReal und schreibt einer Freundin – Details, die später lebensrettend werden sollen. Im weiteren Verlauf der Wanderung verliert Sina im schwierigen, unwegsamen Gelände jedoch komplett die Orientierung.
Beim Versuch, sich auf allen Vieren durch das unwegsame Terrain zu kämpfen, rutscht Sina ab und stürzt unkontrolliert in die Tiefe. Ein Baum bremst glücklicherweise ihren Fall, doch sie erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma, gebrochene Rippen und ein gebrochenes Sprunggelenk. Da ihr Handy beim Sturz verloren gegangen ist, kann sie keine Hilfe rufen. Sina keilt sich am Baum ein, zieht gegen die eisige Kälte alle ihre Kleidungsschichten an und kämpft stundenlang verzweifelt gegen den drohenden Bewusstseinsverlust und die Unterkühlung.
Als Sina abends nicht zurückkehrt, schlagen ihre Freunde gegen 20 Uhr Alarm. Mithilfe ihres letzten BeReal-Fotos und der Chatverläufe kann die Bergrettung das Suchgebiet eingrenzen. Nach einer dramatischen nächtlichen Suche im unebenen Gelände erreichen die Retter die stark unterkühlte Sina erst am frühen Neujahrsmorgen gegen 5:30 Uhr. Sie wird per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen und überlebt das Unglück trotz aller Widrigkeiten. Sina, die sich mittlerweile in Berlin erholt und ihrer Promotion widmen möchte, fasst ihr wundersames Überleben so zusammen: „Von 1000 Universen gibt es genau eins, in dem ich überlebt habe.“