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Tugay Sarac, Leiter der Queer-Gruppe an der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit. Der ehem. Salafist leistet heute Präventionsarbeit gegen religiösen Extremismus
Nach dem islamistischen Terroranschlag auf den CSD in Berlin ist eine Debatte über die innere Sicherheit entbrannt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert weitreichende neue Maßnahmen, unter anderem die Abschaffung des Jugendstrafrechts für erwachsene Terrorverdächtige, eine bundesweit einheitliche Präventivhaft und den verstärkten Einsatz elektronischer Fußfesseln für bekannte Extremisten. Kritiker werfen dem Bundesinnenminister vor, seit seinem Amtsantritt die Prävention zu vernachlässigen und damit falsche Schwerpunkte zu setzen.
Sarah Tacke klärt die Faktenlage, diskutiert über die Verantwortung und die Konsequenzen und sucht mit ihren Gästen nach konstruktiven Antworten auf die Fragen: Helfen den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse im Kampf gegen den Terrorismus – oder scheitert der Staat vor allem an der Umsetzung bestehender Möglichkeiten? Wie groß ist die aktuelle Bedrohung durch islamistische Gefährder? Und warum wird die islamistische Szene immer jünger?
Zu Gast bei „SARAH TACKE“ sind NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, der Extremismusforscher Ahmad Mansour und Tugay Sarac, Leiter der Queer-Gruppe an der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit. Der ehemalige Salafist leistet heute Präventionsarbeit gegen religiösen Extremismus.
„SARAH TACKE“ mit dem Thema „Der Feind im Innern – wie stoppen wir Islamisten?" am Donnerstag, den 30. Juli 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.